Infobrief März 2015

Buntes Programm der "Nacht der Nachhaltigkeit" steht

Mehr als 40 Veranstaltungen werden am Freitag, den 08. Mai 2015 zwischen 18 und 1 Uhr in Tübingen zum Thema Nachhaltigkeit angeboten. Ob es verschiedene Führungen, Präsentationen, Diskussionsrunden oder Mitmachangebote sind, das Programm der „Nacht der Nachhaltigkeit“ ist vielfältig und bunt. Den Startschuss bildet die Auftaktveranstaltung auf dem Marktplatz mit einer theatersportlichen IMPRO-Show zum Thema Nachhaltigkeit.Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt und eine Abschlussparty im Landestheater lässt die Nacht mit Musik ausklingen.

Das Umweltzentrum als Veranstalter ist voller Vorfreude auf die 2. „Nacht der Nachhaltigkeit“.

Schauen Sie jetzt bereits hier in das vielfältige und abwechslungsreiche Programm der Nacht der Nachhaltigkeit 2015!

Wir bedanken uns bei allen Sponsoren und Kooperationspartner, die ihre Veranstaltungen kostenlos anbieten und auf diese Weise die Nacht für alle erlebbar machen!

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Interessensgemeinschaft will Steinenberg schützen

Neun verschiedene Vereine und einige Privatpersonen haben sich an die Presse gewandt, um gemeinsam den Steinenberg zu schützen.

Das Universitätsklinikum Tübingen plant auf dem Schnarrenberg neben der neugebauten Augenklinik ein Parkhaus und die Interessengemeinschaft befürchtet nun, dass der angrenzende schützenswerte Steinenberg sukzessive verbaut wird. Die Leitung des Klinikums hat dies zwar für die nächsten Jahre abgestritten, aber nicht für immer ausgeschlossen.

Schon vor 20 Jahren war die Diskussion um den Steinenberg entflammt: Damals wurde der Steinenberg durch den Gemeinderat verschont, jedoch gab es bis heute keine Änderung des Flächennutzungsplan, der das Gebiet immer noch als „Sondernutzungsgebiet Kliniken“ ausweist. Das ist Hauptziel der neu gegründeten Interessensgemeinschaft, die Fläche soll ausschließlich für die Natur reserviert werden.

Sie wollen gemeinsam auf die Artenvielfalt und die Naherholungsfunktion des Steinenbergs aufmerksam machen und dies wieder in den Mittelpunkt rücken. Weitere wichtige Themen sind Luftreinhaltung, Verkehrsproblematik und Flächenverbrauch. Dabei ist wichtig zu beachten, dass die Interessensgemeinschaft nicht gegen das Klinikum ist, sondern diese wichtigen Faktoren mit in die Diskussion einbeziehen möchte.

Sie können den gesamten Artikel im Schwäbischen Tagblatt hier nachlesen.

Auch das RTF 1 befasst sich mit diesem Thema und hat einen Beitrag gesendet, den Sie hier anschauen können.

Das Umweltzentrum übernimmt die Koordination der Interessensgemeinschaft. Wie die BI Weststadt hat auch das Umweltzentrum ein Positionspapier verfasst. Im Artikel wird der weltweite Flächenverbrauch angesprochen und das Umweltzentrum setzt dieses Thema in den Mittelpunkt und verbindet es mit der aktuellen Diskussion um den Steinenberg.

Hier können Sie das gesamte Positionspapier des Umweltzentrums durchlesen!

Die Interessengemeinschaft ist mittlerweile auf elf Vereine angewachsen. Bisher gehören ihr an:


das Umweltzentrum Tübingen, die Tübinger Ortsgruppe des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), die Bürgerinitiative Weststadt, die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins, der Verein zur Erhaltung bedrohter Tierarten und ihrer Lebensräume (VEbTiL), der BUND-Regionalverband Neckar-Alb, die Ortsgruppe des Naturschutzbundes (Nabu), die Ortsgruppe der Naturfreunde, die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Tübingen, die AG Fledermausschutz BW und der Schwäbische Heimatbund

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Umweltzentrum auf der fdf-Messe

Neun Tage war das Umweltzentrum auf der „für die familie (fdf)-Messe“ mit seinem Stand zum Thema „Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen“ zu finden. Auf insgesamt zehn Kubikmetern Hackschnitzel als Bodenbelag konnten interessierte BesucherInnen im Energiezelt mehr zu den technischen und bauphysikalischen Eigenschaften der verschiedenen Dämmstoffe erfahren und wie sich diese auch auf Wirtschaft und Arbeitsplätze im Land auswirken. Am Stand konnten sie die Materialien sehen und anfassen. Die Besucher waren begeistert von der Vielfalt der Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen.

Insgesamt wurden in den neun Tagen auf der fdf-Messe 221 Beratungsgespräche mit aufgeschlossenen, interessierten Besuchern geführt.

Mit dieser sehr positiven Resonanz wollen wir uns auch auf diesem Weg nochmal bei allen engagierten und fachkompetenten HelferInnen bedanken!

Und für die zehn Kubikmeter Hackschnitzel gab es auch eine Verwendung: Energieberater und Standbetreuer Thomas Schenk verfeuert diese.



Eine Broschüre zu den Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen können Interessierte gerne im Umweltzentrum erwerben.

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Artenschutz am Haus

Viele Menschen freuen sich, wenn sich am und ums Haus Tiere wie Schwalben, Mauersegler oder Fledermäuse niederlassen. Für manche ist es allerdings (leider) auch ein Ärgernis. Und wenn ein Haus saniert beziehungsweise wärmegedämmt wird, verschwinden die Unterkünfte der Tiere oft.

Was viele nicht wissen: Die Entfernung von solchen Nist- oder Unterkunftsgelegenheiten ist artenschutzrechtlich nicht gestattet. Sollte durch Umbau oder Sanierung von Häusern ein Wegfall unumgänglich sein, muss ein Ersatz geschaffen werden.

Das Projekt „Artenschutz am Haus“ des Landkreises Tübingen will hier Hilfestellung geben und Möglichkeiten aufzeigen, wie solche Ersatzquartiere auch bei energetischer Sanierung so integriert werden können, dass die Sanierungsmaßnahme und das Ersatzquartier funktioniert.

Das Projekt wurde im Sommer 2014 gestartet. Im Mittelpunkt stehen in Dörfern und Städte lebende Tiere, wie Mehlschwalbe, Mauersegler oder verschiedene Fledermausarten. „Artenschutz am Haus“ soll auch beim Management der öffentlichen und privaten Grünflächen helfen.

Das Projekt spricht dabei alle Beteiligten bei solchen Umsetzungen an: Haubesitzer und Bauherren, Architekten, Energieberater, Handwerker und die zuständigen Genehmigungsbehörden sollen auf einen Stand zum Thema „Artenschutz am Haus“ gebracht werden und allgemein für das Thema sensibilisiert werden.

Hierzu findet am 21.04.2015 ein Workshop für alle Interessierten statt. Informationen und Anmeldungsformular können hier herunter geladen werden.

Das Umweltzentrum Tübingen ist bei diesem Projekt im Lenkungskreis und begleitet auf diese Weise das Vorhaben.

Wenn Sie mehr über „Artenschutz am Haus“ erfahren wollen, vielleicht sogar weil Sie mitten im Hausbau stecken, dann können Sie sich hier informieren!

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Jetzt fliegen sie wieder!

Unsere freundlichen Helferinnen im Garten sind aufgewacht! Vor allem, wenn die Nisthilfen oder geeignete Nistplätze an sonnigen Stellen liegen, sind sie seit einigen Tagen munter. Und wenn nun im Garten die letzten Schneeglöckchen und Märzenbecher, die ersten Anemonen und Primeln und vielleicht noch eine Kornelkirsche blühen, ist der Tisch für sie gut gedeckt.

Jetzt müssen sie jede Menge Blütenstaub einsammeln, damit sie ihre Brutzellen verproviantieren können. Denn diese bleiben nach der Eiablage verschlossen und der Vorrat muss reichen, damit sich in einer wundersamen Verwandlung aus dem Ei über die Larve eine vollständige Biene entwickeln kann.

Natürlich herrscht jetzt Wohnungsnot. Denn aus jedem der Löcher, die vielleicht auf einem der Workshops des Umweltzentrums gebohrt und von den Bienen als Brutgelegenheit genutzt wurden, schlüpfen natürlich mehrere Bienlein aus - also die richtige Zeit neue Nisthilfen zu bauen.

Denn die Bienen helfen uns ja bei der Bestäubung der Beerenbüsche oder Pfirsichbäume, die bald zu blühen beginnen. Und je mehr es sind, umso eher sichern sie uns einen schönen Ertrag.

Informationen über die Wildbienen, die heimlichen Helferinnen im Garten bekommen Sie bei uns in der Kronenstraße. Erste Einblicke im Faltblatt "Biene Maja braucht Freunde", weitere Einzelheiten in unserer Wildbienen - Broschüre mit genaueren Hinweisen nicht nur zu den in Holz gebohrten Nisthilfen oder gleich im Buch unseres "Wildbienen-Papstes" Paul Westrich: "Wildbienen - die anderen Bienen", ebenfalls im Umweltzentrum erhältlich.

Im Umweltzentrum können Sie auch geeignete Eichenholzstücke zur Herstellung von Nisthilfen oder gleich eine fertige Nisthilfe erwerben.

Sie können gerne bei uns während der Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag 9 bis 12 Uhr vorbeikommen! Faltblätter können Sie rund um die Uhr an unserem Faltblattständer neben der Tür mitnehmen!

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