Infobrief Juli 2012

Unser Symposium zur Sanierung historischer Gebäude

Unser Symposium zur zukunftsfähigen Sanierung historischer Gebäude, zunächst geplant für dieses Frühjahr, dann perspektivisch auf den Herbst verschoben, müssen wir leider im Augenblick ganz streichen.

Die Arbeit für die zukünftige Weiterführung des Umweltzentrums nimmt doch mehr Zeit und Arbeitskraft in Anspruch, als gedacht. Denn sollte es nicht gelingen, eine angemessene Vergütung für die zukünftige Leitungsperson zu Stande zu bringen, müsste das Umweltzentrum seine Aktivitäten, von der Beratung über Kinderaktionen bis hin zu umfangreicheren Veranstaltungen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung drastisch reduzieren.

Wir hoffen allerdings sehr, mit den jetzt geplanten Anstrengungen noch eine Lösung für eine Nachfolge in der Leitungsposition zu finden.

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Erfolg bei Mähkursen

Die Mähkurse sind auch diese Jahr wieder auf sehr großes Interesse gestoßen. Die angebotenen Kurse für Juli sind schon voll belegt und der erste Kurs schon absolviert. Mit großem Elan waren die Teilnehmenden dabei und haben nach kurzer Zeit schon "den Bogen raus" gehabt. Dann macht das Mähen richtig Spaß und die Teilnehmenden haben wie in alten Zeiten hinter einander gestaffelt die Sensen durch das hohe Gras zischen lassen, das zu dieser Zeit schon etwas überständig und dadurch eine gewisse Herausforderung war.

Interessiert folgten die Teilnehmenden auch den Erklärungen über die Wiesen-Ökologie, wie Verbrennungsvorgänge aus Hausheizung und Automotoren den Düngerzustand verändern und was nötig sit, um zu einer Blumenwiese zu kommen, die für Wildbienen unverzichtbar ist und damit auch wiederum uns (ökonomischen) Nutzen bringt. In den Gesprächen beim Frühstück wurden diese Themen teils noch vertieft.

Wegen der unsicheren Witterung haben wir das Gras auf "Heinzen" gesetzt. Es ist in kurzer Zeit getrocknet und wurde, in Ballen gepresst, an die Französiche Schule für die Ziegen verschenkt.

Es gibt schon eine Warteliste für einen zusätzlichen Kurs, der im Herbst (Ende September / Anfang Oktober) stattfinden wird. Wenn Sie Interesse haben, schicken Sie uns eine kurze Nachricht, damit wir auch Sie in unseren Verteiler aufnehmen können. Sie werden dann informiert wenn der neue Herbsttermin feststeht.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

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Aktionstag Rio +20

Ein starker Auftritt am Aktionstag Rio +20:

FIAN, Die Initiative Food first gab den Anstoß, zusammen mit dem Weltladen, "terre des hommes" und Attac und dem Umweltzentrum organisierten sie einen Aktionstag anlässlich der Konferenz Rio +20. Auf dem Holzmarkt wurden Stände aufgebaut, um dort Menschen aus verschiedenen Blickwinkeln, aber gemeinsam auf Probleme von Umwelt, Wirtschaft und Sozialem aufmerksam zu machen. Dabei machten wir gemeinsam deutlich, dass wir im Konzept der "Green economy" nicht die Lösung sondern eher eine Verschärfung dieser Probleme sehen.

Ein Treffen in dieser Zusammensetzung mit gemeinsamen Zielen gab es in Tübingen vorher noch nie! In den Vorgesprächen wurde aber deutlich, dass es eine engere Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen entwicklungspolitischen Gruppen und den Umweltgruppen geben muss. Mit unserer Bildung für nachhaltige Entwicklung sind wir hierzu auf einem guten Weg und Wegbereiter in Tübingen!

Jeder Verein setzte seine eingenen Schwerpunkte:

Der Weltladen verkaufte fair gehandelte Bananen, "terre des hommes" lud zu einer Malaktion ein, Attac machte mit Freiwilligen eine globalisierungskritische Rundgang durch Tübingen und FIAN warb für das Recht auf Nahrung für alle.

Das Umweltzentrum konnte mit einem Sketch die Aufmerksamkeit der Bürger auf sich ziehen: Der "Kittel" der fossilen Energien war schäbig geworden und zu eng. Es musste etwas Neues her..

Aber auch der schöne neue Kittel der erneuerbaren Energien war zu eng! Erst als ein dickes Auto, ein großer Flachbildschirm, eine klobige Heizung und ein bluttriefendes I-phone aus dem dicken Bauch geholt waren, konnte der schöne neue Kittel auch zu gemacht werden.

Dabei ging es uns darum, die PassantInnen darauf aufmerksam zu machen, dass erneuerbare Energien alleine nicht die Lösung sind, da sie nicht in unendlicher Geschwindigkeit erneuerbar sein können.

Das gemeinsame Ziel aller Aktiven auf dem Holzmarkt war, darauf hinzuweisen, dass das Konzept des dauerhaften Wirtschaftswachstums, auch wenn es "grün" ist, auf einer begrenzten Erde keine Lösung sein kann. Damit wird immer Energie verbraucht, die in diesem Umfang nicht erneuerbar ist, und werden Ressourcen aufgebraucht, die in diesem Umfang nicht dauerhaft zur Verfügung stehen. Ein Beispiel ist, dass Autos immer "grüner" werden, also weniger Schadstoffemmissionen haben. Durch höheres Gewicht und größere Fahrleistungen werden diese Erfolge aber wieder aufgezehrt. Oder dass Biosprit bei Autos eingesetzt wird, der aus Quellen kommt, die aus sozialen oder ökologischen Gründen nicht vertretbar sind. Auch die Elektromobilität ist eine zweifelhafte Hoffnung: Wo soll denn all das viele Kupfer für die Motorenwicklungen herkommen (eine Million Elektroautos bis 2020 sind übrigens gerade mal 2 Prozent!)? Die Liste wäre endlos. Nur wenn wir die Aspekte der ökologischen Zukunftsfähigkeit und der sozialen Gerechtigkeit gemeinsam betrachten, können wir zu wirklich zukunftsfähigen Lösungen kommen.

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Koordinationstreffen Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Die Reihen hatten sich zwar seit dem ersten großen Treffen der Initiativen der Bildung für nachhaltige Entwicklung gelichtet. Dafür aber gab es schon eine Diskussion über gemeinsame Projekte. Noch ist nicht ganz klar, in welche Richtugn es gehen wird. Klar war aber, dass es eine Verknüpfung der Themen Entwicklungspolitik, Ökonomie und Ressourcen sein soll. Andiskutiert wurde ein Schulprojekt, das allerdings viele Kräfte binden und von der sonstigen Arbeit der Initiativen abziehen würde.

Eine Alternative ist ein Veranstaltungscluster mit der Option, dass die Teilnehmenden selbst mit arbeiten und daraus Ideen für eigene Handlungs- und Verhaltensänderungen ableiten und nach Möglichkeit umsetzen.

Wir sind alle gespannt, was am Ende herauskommt.

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Schülerinnen besuchen das Umweltzentrum

Vor ein paar Wochen hatte das Umweltzentrum Besuch von vier Schülerinnen der Geschwister-Scholl-Schule. An Ihrer Schule fand ein Unseco-Tag zum Thema Plastik statt. Dazu sollten sie sich in Tübingen umhören, um Antworten auf Ihre Fragen zu finden.

In ihrer Schule wurden sie von Ihren LehrerInnen auf das Thema gut vorbereitet, gezeigt wurde auch z.B. der Film "Plastic Planet", der die weltweite Ausbreitung von Plastik und die Auswirkungen auf die Natur, die Tierwelt aber auch die Gesundheit der Menschen in den Fabriken ernüchternd darlegt.

Wir haben uns sehr über den Besuch der jungen und sehr wissbegierigen Schülerinnen gefreut. Sie hatten es aufgezoten wie ein professionelles Interview, alle Fragen vorbereitet und sogar mit einem Aufnahmegerät ausgerüstet. Die Fragen bezogen sich vor allem auf die Auswirkungen auf Gesundheit und die Tierwelt.

Bei Fragen wie: " Macht es mich krank, wenn ich tagtäglich aus Plastikflaschen trinke, oder Plastikgeschirr verwende" oder " was ist Plastik eigentlich, wie wird es hergestellt und wielange dauert es wieder, bis es von der Natur abgebaut werden kann" konnten wir den jungen Schülerinnen erfolgreich auf die Sprünge helfen. Oft waren sie sogar fähig mit ihrem schon bereits angehäuften Wissen eigene Fragen richtig zu beantworten oder Antworten logisch herzuleiten.

Besonders über das große Umweltbewusstsein dieser jungen Menschen (und das Engagement für Umwelt der Schule) haben wir uns sehr gefreut.

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Rosenfest 2012

Das Rosenfest war diesmal ein Wechselbad der Gefühle: Am ersten Tag brütend heiß, am zweiten Regen, Regen, Regen.

Leider hatten wir keinen Fotoapparat dabei (das Umweltzentrum besitzt leider immer noch keinen eigenen, so dass wir auf private Apparate zurück greifen müssen - wenn es geht), denn der Anblick unseres Marktstandes nach überstandenem Gewitter war wirklich sehenswert!

- vielleicht gibt es unter den Leser>Innen des Infobriefs eine Spendenwillige Person, die diesem Misstand abhelfen kann? -

Glücklicherweise war fast nichts wirklich kaputt und mit einigem Geruckel und Gezerre konnte wieder ein einigermaßen zufriedenstellenden Zustand hergestellt werdenen.

Trotz der widrigen Umstände war der Zuspruch groß. Natürlich nicht so gedrängt, wei bei den duftenden Rosen. Aber es gab eine ganze Menge guter inhaltlicher gEspräche über den Nutzen de Wildbienen und wie sie gefördert werden könnenen. Meistbestauntes Bild auf unserer Infotafel war der Rosenkäfer und seine "Engerlinge". Diese sehen fast aus, wie Maikäfer-Tngerlinge und werden oft in Panik getötet, wenn die GartenbesitzerInnen sie im Kompost finden, weil sie Fraßschäden an den Pflanzen befürchten.

Diese Befürchtungen sind jedoch ungerechtfertigt. Die Larven des Rosenkäfers fressen ausschließlich totes Pflanzenmateial. Deshalb kann man sie schonen und sich im Sommer an den fliegenden Edelsteinen im Garten erfreuen - und sie dienen im Winter als natürliche Vogelfütterung, wenn sich die hungrigen Piepmätze über die Reste im Kompost her machen. Das ist dann eben der Lauf der Natur.

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