Infobrief Januar 2013


Rückblick und Ausblick im Jahresbericht 2012

Was im Jahr 2012 alles geschehen ist und was im Jahr 2013 noch kommen wird, können Sie ab sofort im Jahresbericht 2012 nachlesen.

Wir danken auch an dieser Stelle allen Helfern und Unterstützern, die uns über das Jahr hinweg auf zahlreiche Art und Weise unterstützt haben.

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Näheres zum Geschäftsführerwechsel

Seit Ende Dezember ist der bisherige Geschäftsführer, Manuel Haus, offiziell im Ruhestand. Während der Interimszeit bis zum Dienstantritt der Nachfolgerin, Birgit Redlingshöfer wird er die Arbeit noch kommissarisch weiter führen.

Frau Redlingshöfer, Dipl.-Ing. (FH) Chemie, ist derzeit noch bei der Stadtverwaltung Nürnberg in der Abteilung technischer Umweltschutz. Bis Mitte April wird sie dort ihre bisherige Arbeit zu Ende gebracht haben und in die Arbeit im Umweltzentrum einsteigen.

Da sie vorerst auch nur eine 50%-Stelle hat, wird sie in der Folgezeit weiterhin von Manuel Haus, der seit letztem Jahr den Vorstand verstärkt, kollegial unterstützt.

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NADESHDA - Besuch aus Weißrussland

Das Umweltzentrum bekam am 20.12.12 Besuch von Vertretern des belarussisch-deutschen Projekts NADESHA, einem Rehabilitations- und Erholungszentrum für Kinder, die unter dem Folgen der Tschernobyl-Katastrophe leiden und in den noch kontaminierten Gebieten leben. Das Projekt versteht dabei die Gesundheit als einen Zustand des vollen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens. So wird für jedes Kind individuell ein Aufenthaltsprogramm nach seinen Bedürfnissen erstellt.

NADESHDA bezieht auch stark ökologische und nachhaltige Aspekte in das Konzept mit ein, was zum Beispiel in der pädagogischen Arbeit sichtbar wird, welche sich an ästhetischer und ökologischer Bildung orientiert. Die Kinder erhalten jeden Tag sechs Mahlzeiten, die mit dem größtmöglichen Anteil aus Produkten ökologischer Landwirtschaft stammen. Zudem besitzt das Zentrum eine Vorbildfunktion für hohe Energieeffizienz und dem Umsetzen des Umweltmanagementsystems EMAS. Dies setzen sie durch Gebäudedämmung, Nutzung erneuerbarer Energien, energiesparenden Techniken für Heizungen, Beleuchtung etc. und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung um.

Eine Auditorin für das dortige Umweltmanagement System, eine Übersetzerin und Vera Flecken (FLEXUM Umwelt-Management-Beratung) haben sich das Umweltmanagement des Umweltzentrums angesehen und haben einige Fragen dazu gestellt. Auch wir konnten durch den Austausch mit den NADESHDA-Involvierten etwas mitnehmen und sind beeindruckt von diesem Projekt.

Weitere Informationen zum Projekt (auch in deutscher Sprache) sind hier zu finden: NADESHDA.

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Verträglich Reisen

Zwar ist es noch Winter und bei den meisten herrscht wohl kaum Urlaubsstimmung - aber wer für das Jahr 2013 mit dem Gedanken spielt, seinen Urlaub ökologischer als sonst zu verbringen, der kann sich Tipps, Kontakte und Ratschläge aus dem Magazin VerträglichReisen - Magazin für Reisen und Umwelt 2013 holen. Das Magazin wurde vom fairkehr-Verlag herausgegeben, in dem auch die Mitgliederzeitschrift des VCD erscheint.

Es werden unbekanntere Reiseziele in Deutschland oder näherem Ausland vorgestellt, sowie umweltfreundlichere Reisewege, um dorthin zu gelangen oder sich vor Ort fortzubewegen: Übersichten von Bahn-, Bus- und Fährenverbindungen, sowie Fahrradstrecken und fahrradfreundliche Städte. Zudem gibt es zahlreiche Tipps zu umweltfreundlichen Reiseanbietern und ökologischen Hotels.

Wer in dieses Magazin mal hereinschauen möchte, kann dies bei uns im Umweltzentrum gerne tun.

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Hartmund Gründler - Dokumentation erschienen

Die Dokumentation über den Tübinger Pädagogen, Atomenergiegegner und Gandhi-Schüler Hartmut Gründler wurde im Rahmen der Tübinger Gründler-Gedenkveranstaltung am 17. November 2012 anlässlich des 35. Jahrestages der Selbstverbrennung veröffentlicht.

Seine Selbstverbrennung am 16. November 1977 geschah aus Protest galt den "Falschinformationen" in der Atompolitik der damaligen Bundesregierung, als auch der Weigerung Bundeskanzler Helmut Schmidts mit ihm in Dialog zu treten.

Gründler wirkte nachhaltig in Tübingen und Region, sowie darüber hinaus: Er arbeitete ab Ende 1970 im Tübinger Komitee für Umweltschutz (KfU) mit und gründete 1971 den Tübinger Bund für Umweltschutz (BfU). Ab 1974 engagierte er sich ebenfalls in der Auseinandersetzung um das für Mittelstadt vorgesehene Atomkraftwerk. Ebenso setzte er sich nachdrücklich für einen koordinierenden Dachverband der verschiedenen Umweltschutzverbände ein. Ab 1975 nahm er an insgesamt 20 Klagen gegen atomare Projekte teil.

Da er der Überzeugung war, dass seine Mitbürger für den Umweltschutz handeln würden, wenn sie nur gut genug informiert und in ihrer Verantwortlichkeit angesprochen würden, engagierte Gründler sich stark für die Öffentlichkeitsarbeit. Dabei verfolgte er das Prinzip "Jeder weiß, dass jeder weiß" und baute zudem ein Kommunikationsnetz auf.

Viel Material zum Leben und Wirken Hartmut Gründlers kann man der Dokumentation entnehmen.

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Energieausweis und -diagnose

Im Moment haben wir reichlich zu tun, um die vermehrten Anfragen zur Ausstellung eines Energieausweises und zu Energiediagnosen abarbeiten zu können.

Wir freuen uns, dass dieses wichtige Thema nicht an Bedeutung verliert und viele unsere Angebote nutzen, ihnen bei ihren Energiefragen und -problemen und deren Lösung zu helfen.

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Werkstatt N - Auszeichnung 2013

Unser Infozentrum für Dämmstoffe aus Nachwachsenden Rohstoffen wurde erneut vom Rat für Nachhaltige Entwicklung mit dem Siegel "Werkstatt N" ausgezeichnet. Wie letztes Jahr 2012 konnte unser Infozentrum, wo sich jeder in Bezug auf dieses wichtige Thema informieren und beraten lassen kann, den Nachhaltigkeitsrat überzeugen.

Wir freuen uns sehr darüber, dass das Thema Dämmung und Sanierung mit nachwachsenden Rohstoffen immer noch im Bewusstsein ist und in seiner Aktualität erkannt wird. Auch Sie können sich über die Vorteile dieser Dämmstoffe bei unserem Infozentrum im Umweltzentrum informieren.

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BUND Jugendfreizeiten-Katalog

Bei uns im Umweltzentrum ist nun der neue Jugendfreizeiten-Katalog der BUND Jugend zusammen mit dem Bund Deutscher Pfadfinder (BDP) eingegangen. Viele Freizeiten, Camps, Workshops, Radreisen und Wanderungen werden angeboten, im In- sowie im Ausland. Jugendliche und Kinder können in dem Programmheft aus den vielen verschiedenen Angeboten auswählen, was sie anspricht.

Solange Vorrat reicht, können Sie sich während unserer Öffnungszeiten im Umweltzentrum ein Exemplar des Katalogs mitnehmen.

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Bewilligung für "Lange Nacht der Nachhaltigkeit"

Vor kurzem erreichte uns die Bestätigung, dass unser Projekt unter dem Titel "Lange Nacht der Nachhaltigkeit" vom Umweltministerium Baden Württemberg gefördert wird.

Dies ist ein guter Zeitpunkt, um dieses Projekt kurz vorzustellen. Das Umweltzentrum als Institution der Bildung für Nachhaltige Entwicklung hat im letzten Jahr ein Netzwerk ins Leben gerufen in dem sich die weiteren für BNE ausgezeichneten Projekte beteiligen. Im Rahmen dieses Netzwerks haben wir vor, im Herbst 2013 eine "Lange Nacht der Nachhaltigkeit" zu veranstalten.

Mit diesem Projekt möchten wir das Konzept "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" bei den Vereinen und Initiativen im lokalen/regionalen Raum bekannter machen und weitere Multiplikatoren dafür gewinnen. Zielgruppen für die Veranstaltung werden Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlechts und verschiedener Rollen sein.

Im Vorfeld der eigentlichen Veranstaltung werden wir Kooperationspartner und Ausführenden intensiv mit dem Prinzip der BNE vertraut machen, damit die Bausteine der Veranstaltung diesem auch gerecht werden. Für die "Langen Nacht der Nachhaltigkeit" stellen wir uns Workshops, Vorträge, Diskussionsrunden, Filme mit anschließender Diskussion, Poetry Slam, Musik, Besichtigungen, Stadtführungen und Waldführungen vor.

Als Kooperationspartner konnten wir schon im Vorfeld die Universität, die Stadt Tübingen und den Landkreis Tübingen gewinnen. Unser nächster Schritt wird nun die Ansprache weiterer Institutionen.

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Climatetalk im Loretto: Öfen für Afrika - Eine Chance für Klima und Boden

Soeben erreichte uns die Einladung zum Climatetalk im Loretto, der sich mit dem Thema "Den Kreislauf des Hungers durchbrechen - Mit Mikrovergasern gegen den Klimawandel" beschäftigt. Dabei werden Markus Vetter, Prof. Ralf Otterpohl und Jörg Fingas über das Climatefarming referieren.

Nähere Informationen sind der offiziellen Einladung zu entnehmen.

Diese Abendveranstaltung wird am 20.02.2013 um 19.00 Uhr in der Loretto Klinik, 72072 Tübingen in der Katharinenstraße 10 im 4. Stock stattfinden.

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Wussten Sie schon...?

Europas Raubzüge zur See

"Mit der Reform ihrer Gemeinsamen Fischereipolitik will die EU die eigenen Gewässer vor Überfischung schützen. Gleichzeitig subventioniert sie Hochleistungstrawler, die in Westafrika und anderswo die Küstenmeere plündern und die einheimischen Fischer ruinieren."
Le monde diplomatique, Januar 2013

Fischsterben ist nach wie vor ein gravierendes Problem, welches durchaus auf einer Ebene mit dem Problem des Klimawandels und der Erschöpfung der fossilen Brennstoffe gesehen werden kann.

Inzwischen fahren die größten Fischtrawler der Welt immer weiter nach Süden bis hin zur Antarktis, wo um die letzten Fische gestritten wird. Das technologische Wettrüsten, welches durch staatliche Subventionen gefördert wurde, führte dazu, dass Fischer weltweit zweieinhalbmal so viele Fische fangen, als es für die Umwelt tragbar wäre. Zumindest entspricht dies den Erkenntnissen von Phillippe Cury vom französischen Forschungsinstitut für Meereswirtschaft (Ifremer).

Dabei ist es auch für die Menschheit ein ernstzunehmendes Problem, wenn die Fische aussterben: Menschen in Ländern wie Bangladesh, Gambia, Senegal, Somalia oder Sierra Leone beziehen die Hälfte des tierischen Eiweißes ihrer Nahrung aus Fisch. In Afrika ist Fisch eine wichtige Nahrungsalternative während Dürreperioden. Zusätzlich bedroht Europa dort zusammen mit Russland, Korea, Japan und China die Nahrungsmittelsicherheit ganzer Länder des Kontinents: Diese Länder fahren die afrikanische Küste an und sind eine Konkurrenz für die lokalen Kleinfischer.

Ein Meer ohne Fische entwickelt sich zu einem Brackwasser voll giftiger Algen und Quallen - diese Entwicklung ist bereits schon beobachtet worden. Weltweit sind zwar "nur" 25% der Meere überfischt - die EU-Bestände sind es aber zu 88%. Ein Grund dafür, einen Blick auf die diskussionwürdige Politik der EU zu werfen:

Im Juli 2011 wurde die geplante Reform der GFP (Gemeinsamen Fischereipolitik) vorgestellt. Dieses Gesetz soll am 1.1.2014 in Kraft treten. Das Ziel der Kommission ist es, bis 2015 drei Viertel der Fischressourcen der Gemeinschaft auf ein "stabiles Niveau" bringen. Seit der Einführung der GFP 1970 orientiert man sich am Modell der industriellen Landwirtschaft. Jedoch wird übergangen, dass dies eigentlich nicht auf den Fischfang übertragbar ist. Die Mengenbeschränkungen (TAC) und Fangquoten der EU-Kommission liegen durchschnittlich 48% über den Empfehlungen von Wissenschaftlern. Die EU-Kommission sieht als die wichtigste Maßnahme "übertragbare Fischfangkonzessionen" (Transferable Fishing Concessions, TFC) zum Abbau der Fischerei-Überkapazitäten vor. Diese können auf dem Markt gehandelt werden und kosten Brüssel nichts - dennoch stehen sie unter Kritik.

Einige befürchten eine Privatisierung der maritimen Ressourcen, dass die Quoten vom Finanzmarkt beeinflusst werden oder dass die kleinen Fischer vor ihrem Aus gestellt werden. Maritime Ressourcen sind rechtlich gesehen Gemeingut und wenn der Zugang zu diesem Gemeingut privatisiert wird, ist die Ressource selbst auch privatisiert - so die logische Schlussfolgerung von Stéphane Beaucher der Umweltkampagne Ocean 2012. Als Beispiel sei Dänemark zu nennen: 2003 wurde dort ein System übertragbarer Fanganteile eingeführt. Dies hatte zur Folge, dass wenige Großbetriebe die Konzessionen der kleinen Fischer aufkauften.

Doch herrscht nicht nur eine Konkurrenz zwischen Groß und Klein, sondern auch zwischen den einzelnen EU-Ländern: Spanien möchte als größter Fischproduzent in der EU, mithilfe des TFC-Modells weitere Konzessionen in Europa aufkaufen.

Auch wenn EU-Kommissarin Damanaki den Kritikern entgegnet, dass man durchaus Schranken bei der TFC-Vergabe einbauen möchte, um die Konzentration der Konzessionen zu verhindern - sie steht mit diesem Vorhaben ziemlich alleine da, auch weil große Reeder wie Europeche oder die Landwirtschaftslobby Copa-Cogeca Einfluss auf die Beschlüsse der Kommission haben. Im Gegensatz dazu hat das internationale Kleinfischerkollektiv (ICSF) einen einzigen Vertreter in Brüssel.

Fast 80 Prozent der Subventionen Europas förderten genau jene Art des Fischfangs, welche die meisten Ressourcen zerstört, die meiste Energie verbraucht und die geringste Produktivität aufweist. Werden aber nachhaltig und ökologisch orientierte Kriterien vorgeschlagen, beispielsweise von dem Kollektiv der Kleinfischer, werden diese von der Fischwirtschaft abgelehnt. Das vorgeschlagene Raster an Kriterien sozialer und ökologischer Art wird mit dem Willen, beim klassischen Wachstumsmodell zu bleiben, zurückgewiesen. Für folgende Methode spricht sich das Kollektiv der Kleinfischer aus: "Man berechnet beispielsweise für 100 Tonnen angelandeten Kabeljau die Anzahl der Arbeitsplätze, den Einfluss auf die maritime Lebensweise und den CO2-Ausstoß." erklärt Beaucher.
Ein weiteres Problem ist der tote Beifang, der zwei von drei Fischen ausmacht und zu 72% durch das Fischen mit dem Schleppnetz verursacht wird. Eben jenes Netz ist das weltweit meistgenutzte Fischereigerät - infolge des Marktdrucks und der Subventionen.

Die EU-Fischereipolitik hat auch immense Auswirkungen auf örtliche Fischereien im Süden. Dank der dort vorherrschenden schwachen staatlichen Strukturen konnten lukrative Fanggebiete erschlossen und durch bilaterale Partnerschaftsabkommen (FPA) abgesichert werden. Fragwürdig ist hierbei, dass keine demokratische Kontrolle der Entschädigungszahlungen vorgesehen sind. Beispielsweise ist dIe EU-Flotte zwar eine wichtige und sogar die erste Einkommensquelle des Staates Mauretanien, allerdings kommt kein Geld aus Brüssel den örtlichen Fischern zugute. In diesem Land haben nur Parteigänger des Aziz-Regimes die Kontrolle über die Entschädigungsgelder, die Fischfanglizenzen und die Zolleinnahmen.

Paradoxerweise sieht es in denjenigen afrikanischen Ländern, welche kein solches Abkommen geschlossen haben, noch schlechter aus: Länder wie Senegal, Mauritius und Angola sind folgender Situation ausgesetzt: Die europäischen Schiffe fahren unter senegalischer Flagge, aber Kapitän sowie Reeder sind meist Ausländer. Die örtlichen Fischer haben die Subsistenzfischerei aufgegeben, um für den internationalen Handel fangen zu können - die Folge ist eine Versorgungskrise auf dem dortigen Markt. Dieses Prinzip gipfelt in Somalia - dort fischen die Europäer auch ohne Lizenzen oder mit gefälschten Dokumenten, die ihnen von von mafiaähnlichen Organisationen der somalischen Warlords ausgestellt wurden. Die somalischen Fischer haben keine Chance, sich gegen diese illegalen Konkurrenten zu wehren: Die Angst, selbst als Pirat wahrgenommen zu werden und somit in das Zielfeld der ausländischen Marineschiffe zu gelangen, ist zu groß.

Afrikanische Staaten sind den Umweltschäden und den Raubbau an ihren Ressourcen ausgesetzt, sobald sie sich auf Fischerverträge mit der EU einlassen - jedoch bleibt ihnen oft keine andere Wahl. In vielen Fällen sind Auslandsschulden - oft gegenüber den Ländern der EU - abzubezahlen, was den kurzfristigen finanziellen Vorteil der Verträge schwer wiegender werden lässt.

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