Infobrief Februar 2011

Online-Bewerbung hat begonnen!

Es ist schon wieder so weit: Die Bewerbung für das Freiwillige Ökologische Jahr ist online gestartet! Der Beginn des Freiwilligenjahres ist zwar wie immer am 1. September. Aber oft sind die Plätze schon bald besetzt. Also Jugendliche: Ran an die Einsatzstellenliste: Hier gibt es die geballten Informationen über alle Einsatzstellen der Landeszentrale für Politische Bildung.

Mehr Infos übers FÖJ bei uns gibts auf der LPB-Seite fürs Umweltzentrum oder auf unserer eigenen FÖJ-Seite.

FÖJ-Plätze bieten übrigens auch die Diakonie und der BDKJ an. Wir freuen uns auf die Bewerbungen!

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Präsentation bei der Ideen-Initiative Zukunft

Wir haben gewonnen! Unser Einsatz (6 halbe Tage) beim DM-Markt im Depot (und Ihre Abstimmung dabei?) haben sich gelohnt. Wir haben tatsächlich die 1.000 EUR gewonnen. Zwar haben tatsächlich einige Kunden auch gefragt "Und dafür stellen Sie sich hier hin?", aber vielleicht wissen sie nicht, welch hartes Brot das Einwerben von Finanzen für Umweltvereine ist. Und andererseits haben wir zu unserem Thema Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen eine ganze Menge sehr ausführlicher und interessanter Gespräche geführt und dabei schon teilweise konkrete Beratung zur Gebäudesanierung machen können. Also hat es sich auch inhaltlich - für unsere GesprächspartnerInnen - gelohnt, dass wir dort waren.

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Vorschau auf die Familienmesse im März

Wenn jemand sehen will, was unsere FÖJlerInnen tun, dann lohnt sich ein Besuch auf der Ausstellung "für die familie" - fdf. Vom 12. bis 20. März ist sie wieder auf den Weilheimer Wiesen hinter dem Tübinger Freibad. Das Umweltzentrum wird auch dieses Jahr wieder mit zwei Ständen vertreten sein: In der Halle 18 / 19 mit dem Stand Naturnaher Garten, bei dem wir dieses Mal das Thema blühende Wiesen präsentieren (blühen wir allerdings zu der Zeit noch nichts).

Dann werden auch die Termine für die Sensen-Mähkurse für dieses Jahr feststehen, eine Anmeldung ist somit schon frühzeitig möglich. Naturnaher Garten Unsere Broschüren über Wildbienen und den naturnahen Garten gibt es jetzt übrigens in neuer - farbiger - Ausstattung. Ideal auch als kleines Geschenk für GatenbesitzerInnen.

In der Halle 17 sind wieder alle versammelt, die etwas zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien zu sagen haben. Hier haben auch wir unseren Infostand mit den Informationen über Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen. Diese Materialien haben vielfältige Vorteile. Beispielsweise haben sie eine große Feuchtetoleranz. Ganz wichtig ist auch ihre Eigenschaft, große Mengen Energie zu speichern. Das wirkt sich besonders im Sommer aus, wenn Dachwohnungen sich tagsüber nicht mehr so stark aufheizen.

Aber auch das Risiko, dass Fassaden veralgen oder vergrauen ist gemindert: Die Fassaden kühlen in der Nacht nicht so schnell aus und die Zeit der Taubildung auf der Oberfläche verkürzt sich. In Bezug auf den Klimaschutz stellen sie sogar eine Senke für CO2 dar und binden es auf Jahre hinaus, während die Nutzung des Materials als Energiequelle das CO2 wieder in die Atmosphäre entlässt und die gespeicherte Energie "verbraucht" ist. Und: In ihrem Lebenszyklus hat eine Dämmung aus nachwachsenden Rohstoffen mehr Energie eingespart, als beim Verbrennen des Materials gewonnen worden wäre!

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100% Erneuerbare statt Atom

Für alle, die meinen, erneuerbare Energien zu fördern sei besser, statt Atomkraftwerke weiter laufen zu lassen, gibt es unter der Adresse eine Positionierung und einen Aufruf zur Wahl, der auch mit unterzeichnet werden kann.

Die Kampagne "Erneuerbare statt Atom" ist jetzt auch mit einer eigenen Facebookseite vertreten.

Auch lokal gibt es mit der Wiederbelebung der "Tübinger Bürgerinitiative zur Stillegung aller Atomanlagen" eine Möglichkeit, sein Votum abzugeben. Die Bürgerinitiative wurde seinerzeit unter dem Eindruck des Tschernobyl-Unfalles gegründet. Der Aufruf der Initiative kann noch finanziell unterstützt und mit unterzeichnet werden: Hier das pdf des Aufrufs mit Adressen- und Kontoangaben.

Dass der Umstieg auf die erneuerbaren Energien ohne längere Laufzeiten für AKWs geht, und wie dies zu bewerkstelligen ist, zeigt nun auch (neben dem Verein Sonnenenergie Neckar Alb für unsere Region) eine Studie des Instituts für Energie und Umwelt. Zum Herunterladen (11 MB): Der ausführlichen Bericht und eine Broschüre (1,8 MB) auf der Internet-Seite des ifeu (Institut für Energie und Umwelt). Kategorie: Sehr lesenswert!

Apfelallergie!

Seit einigen Jahren macht der BUND Lemgo eine Kampagne zum Thema Apfelallergie. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass gewisse Apfelsorten stärker allergen sind, als andere. Der BUND Lemgo sammelt Informationen und Erfahrungsberichte zu diesem Thema und wartet inzwischen mit einer ganzen Liste verschiedener Sorten und ihrem allergischen Potential auf. Sollten Sie von dieser Allergie betroffen sein, können sie Ihre eigenen Erfahrungen dort einspeisen, oder aber Informationen erhalten, die Ihnen vielleicht nützlich sind.

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Und noch mehr Atom!

am 05. und 06. März 2011 wird der Dokumentarfilm "Yellow Cake - die Lüge von der sauberen Energie" im Arsenal Tübingen zu sehen sein.

Die Produktionsfirma "UMWELTFILM" schreibt dazu:
YELLOW CAKE - Die Lüge von der sauberen Energie (2010, 108 Min., Joachim Tschirner)
Der Anfang der nuklearen Kette ähnelt einer Terra incognita. Über dem Uranerzbergbau liegt seit fünfundsechzig Jahren ein Geflecht aus Geheimhaltung und Desinformation. Weltweit und bis heute. Selbst in den jüngsten Debatten über die Kernenergie spielen die verheerenden Folgen des Uranerzbergbaus keine Rolle. Deutschland, einst drittgrößter Uranproduzent der Welt, hätte allen Grund zur Sensibilität. Doch die Regierung beschließt, die Laufzeit der Atomkraftwerke zu verlängern. In einer Zeit der neuen nuklearen Euphorie nimmt der Film den Zuschauer mit auf eine Reise, die von den ehemaligen ostdeutschen Uranprovinzen Thüringen und Sachsen zu den großen Uranminen der Welt in Namibia, Australien und Kanada führt.

YELLOW CAKE ist (...) ein Film mit Haltung, der klar Position bezieht. Es ist aber auch ein Film, der dem Zuschauer Raum lässt, ihn nicht mit seiner Erkenntnis erschlägt, sondern ihm mitunter überlässt, eigene Zusammenhänge herzustellen. so die Laudatio der Jury des Wiesbadener Atlantis-Filmfestivals unter Vorsitz von Peter Schamoni, welche 2010 den Preis für den besten Dokumentarfilm an Tschirner und sein Team verlieh. Die Jury der deutschen Film- und Medienbewertung zeichnete den Film mit dem Prädikat wertvoll aus.

YELLOW CAKE im Netz: www.yellowcake-derfilm.de
Hier noch eine ausführliche Rezension des Films (und eine eher pessimistische Einschätzung seiner Wirkung auf die Verantwortlichen in der Politik) aus der "Kino-Zeit"

Zitat von einem Blatt, gesehen in einer Elektro-Lehrwerkstatt: Ihr da Ohm macht doch, Watt Ihr Volt :-) . Vielleicht kommt es aber auch auf das Setzen eines zweiten Kommas an, wer weiß? Es gibt ja Alternativen zum Atom(und Kohle-)strohm.

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Wussten Sie schon...? verteuert öko den Strom?

"Immer dieser Ökostrom! Durch die massenhafte Produktion wird jetzt auch noch der Strom teurer" Wirklich? Das Umweltbundesamt hat das jetzt untersucht: Die Strompreiserhöhungen der letzten 10 Jahre sind nur zu 15 % auf die Förderung der erneuerbaren Energien zurück zu führen. Zu 85 % haben die Preisaufschläge andere Ursachen! Durch das größere Angebot durch die erneuerbaren Energien kommt es nämlich auch zu einem Rückgang der Strompreise an der Strombörse. Nur geben die Versorger diese Einsparungen nicht an die Kunden weiter! Lesen Sie mehr auf der Internet-Seite des Umweltbundesamtes oder in der Langfassung (764 Kb).

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