Infobrief vom Februar 2012

Naturnaher Garten auf der fdf

Wie jedes Jahr sind wir wieder auf der Ausstellung “für die familie” (fdf) vertreten und wie jedes Jahr auch wieder mit zwei Infoständen: In der Halle 18 gibt es wieder für die Kleinen einen Basteltisch für Wildbienen-Nisthilfen und für die Großen viele Infos, wie mit einfachen Mitteln ein Garten für Vögel und Insekten attraktiv gestaltet werden kann. Warum nützt uns das?

Natürlich kennen die meisten die nützliche Arbeit von Vögeln bei der Dezimierung von Schädlingen. Aber wovon leben die Vögel, wenn sie alle Schädlinge gefressen haben? Oder sie mal etwas Abwechslung brauchen? Dann mögen sie es, wenn es auch Spinnen und Käfer und sonstige Leckerbissen unter Rinden, zwischen Steinen oder an den Stängeln der Stauden, die im Herbst noch stehen gelassen werden, finden. Und die Wildbienen helfen bei der Bestäubung der Beerensträucher, wenn es noch oder zwischendurch für die Honigbienen zu kalt ist.

Zusätzlich gibt es diesmal für die kleinen BesucherInnen unseres Standes auch noch eine Schmink-Aktion, bei der sie sich in Schmetterlinge und Bienen verwandeln lassen können.

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"Nachwachsende Dämmstoffe"

In der Halle 17, im Zelt “Energie - neu denken” präsentieren wir wieder die Möglichkeiten, die Energieeffizienz seines Hauses mit Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen zu erhöhen.

Energieeffizienz-Steigerung ist der zentrale Baustein der Energiewende. Ohne sie werden die Potenziale der “Erneuerbaren” nicht ausreichen, wie die verfügbaren Szenarien zeigen.

Die Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen haben besondere bauphysikalische Eigenschaften, wodurch sie sich besonders für die Energetische Sanierung eignen.

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Unser BNE-Schild

Wer in den letzten Tagen durch die Kronenstraße gegangen ist, hat vielleicht schon unser schönes neues UNESCO-Schild neben unserer Tür gesehen. Es soll darauf aufmerksam machen, dass das Umweltzentrum offiziell als Institution zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgezeichnet wurde.

Tatsächlich gibt es in Tübingen und Umgebung einige Projekte, die ebenfalls diese Auszeichnung erhalten haben. Im März haben wir ein gemeinsames Treffen organisiert, bei dem wir dem Thema “BNE” zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffen wollen und gleichzeitig sehen wollen, ob und in welcher Weise wir uns untereinander unterstützen oder miteinander kooperieren können.

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Wildbienen-Aktionen in Kindergärten

Anfang des Jahres haben wir einen Rundbrief an Schulen und Kindergärten mit unseren Angeboten zum Thema Wildbienen und naturnaher Garten geschickt.

Etliche Kindergärten waren sehr interessiert, und schon im März wird es eine mehrtägige Aktion in einem privaten Hirschauer Kindergarten (Ein Ort für Kinder) geben. Ein weiterer Kindergarten, ebenfalls aus Hirschau, hat sich auf April / Mai angemeldet und weitere Absprachen stehen noch an. Wir freuen uns sehr, dass wir so nun auch bei den Kleinen mit solchen Aktionen den Boden für neugieriges Beobachten und die Freude an Naturzusammenhängen bereiten können.

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Neue Touren des ADFC

Der ADFC Tübingen hat wieder ein volles Tourenprogramm für 2012 ausgearbeitet. Das umfangreiche Heft Können Sie bei uns im Prospektständer an der Tür mitnehmen oder zu den Öffnungszeiten im Büro erhalten.

Ökologische Freizeiten

Seit vielen Jahren schon veranstaltet der “Arbeitskreis ökologische Freizeiten”, eine Kooperation von BUND-Jugend, DLRG-Jugend und BDP Erlebnisreisen und Zeltlager für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Interessierte können sich das Programm bei uns (zu unseren Öffnungszeiten) abholen, oder es sich gegen Porto zuschicken lassen.

Bestellen Können sie es per Mail unter Angabe Ihrer Postadresse.

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Aus für Ölsand-Sprit in Europa?

Die unter menschenverachtenden Bedingungen hergestellten Treibstoff aus Ölsand sollten nach einem Vorschlag der EU-Kommission nicht nach Europa importiert werden dürfen. Die EU-Kommission versucht schon seit 2009, den Import von Treibstoffen aus den kanadischen Ölsanden zu verbieten. Bisher hat sich aber die Regierung der Bundesrepublik geweigert, diese Position klar zu unterstützen.

Die Gewinnung von Rohöl aus den Ölsanden setzt vier bis fünf mal so viel CO2 frei, wie die Gewinnung aus klassischem Erdöl. Zusammen mit dem CO2-Gehalt des Öls ergäbe sich für solches Benzin ein Primärenergie-Wert, der um 23 Prozent höher ist, als der von normalem Benzin. Dieser Wert ist insofern von Bedeutung, als eine EU-Direktive bestimmt, dass die Anbieter von Kraftstoffen die Treibhausgas-Intensität ihrer Produkte bis 2020 um 6 Prozent verringern. Hierbei wird allerdings die sogenannte “Vorkette” also die bei der Gewinnung und Raffinierung entstehenden Treibhausgas-Emissionen mitgerechnet.

"Das würde einem Einfuhrverbot gleichkommen, weil die europäischen Unternehmen die Reduktionsvorgabe dann nicht mehr erreichen könnten", so die Verkehrsexpertin von greenpeace, Franziska Achterberg.

Aber nicht nur Klimaschutz-Argumente sollte die Regierungen der EU bewegen, diesen Schritt endlich zu gehen. Denn die Gewinnung des Öls aus den Ölsanden setzt nicht nur übermäßig CO2 frei. Sie vergiftet auch die Landschaft, das Grundwasser und die Flüsse, von denen in Kanada Ureinwohner leben (müssen) und die sie unabweisbar krank machen.

Nach wie vor unterstützt die Bundesrepublik diesen Vorstoß nicht. Leider ist unserer Regierung immer noch die Ökonomie das wichtigste, statt dass sie sich im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung auch um die Menschen kümmert. Mehr dazu in diesem Artikel

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