Infobrief März 2011

Jetzt bewerben!

Ab September wird unsere FÖJ-Stelle neu besetzt. Allerdings läuft die Bewerbung jetzt schon. Online bereits schon seit Mitte Februar (wir haben berichtet). Über die LPB-Internet-Seite können sich junge Leute von 16 bis 27 Jahren für das Freiwilligen-Jahr bewerben.

Was gibt es im Umweltzentrum auf der FÖJ-Stelle zu tun? Das Freiwillige Ökologische Jahr ist ein Bildungsjahr. Das heißt, die FÖJlerInnen sind bei uns keine billigen Arbeitsknechte oder -Mägde. Sie leisten zwar die Zuarbeit zur Bildungsarbeit im Umweltzentrum, aber die Arbeit erfordert viel Eigenständigkeit. Selbstverständlich ist immer jemand da, der hilft, anleitet, für Fragen zur Verfügung steht...

Die FÖJ-lerInnen können Broschüren entwerfen oder überarbeiten, sie bereiten Aktionen vor, wie das Sommerferienprogramm mit einem Wildbienen-Nisthilfen-Workshop und betreuen Schulaktionen zum Naturschutz im Garten. Für die Ausstellung »für die familie« machen sie die Stand-Konzeption und -Vorbereitung und betreuen selbständig den Stand während der Zeit der Ausstellung. Im Programm enthalten ist auch immer ein selbst gewähltes Projekt, das natürlich immer in die Arbeit des Umweltzentrums passen sollte. Das gibt die Möglichkeit, eine Arbeit selbst organisiert von der Planung bis zur Fertigstellung durchzuführen.

Mehr Infos übers FÖJ bei uns gibts auf der LPB-Seite fürs Umweltzentrum oder auf unserer eigenen FÖJ-Seite.

FÖJ-Plätze bieten übrigens auch die Diakonie und der BDKJ an. Wir freuen uns auf die Bewerbungen!

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Messe »für die familie« im März

Am 12. März geht es wieder los: Die Ausstellung »für die familie«. Wenn jemand sehen will, was unsere FÖJlerInnen tun, dann lohnt sich ein Besuch auf der Ausstellung. In der Halle 18, an unserem Stand zum Naturnahen Garten gibt es dieses Jahr speziell Informationen zur Blühenden Wiese: Wozu überhaupt blühende Wiesen? fdf Wie kann man eine Wiese zum Blühen bringen? Wie wird eine blütenreiche Wiese gepflegt? Vieles davon kann man auch in einem kleinen Hausgarten realisieren und damit kleine Oasen für Bienen und Schmetterlinge bilden! Kompakte Information über Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen gibt es in der Halle 17 an unserem zweiten Infostand. Diese Materialien haben - neben der Tatsache, dass sie eben nachwachsen, noch einige unbestreitbare bauliche Vorteile, über die Sie sich hier informieren können. Zudem gibt es natürlich alle Informationen rund um die energetische Gebäudesanierung und unseren Leitfaden »Vom Altbau zum Wohlfühlhaus«.

Haben Sie Lust, selbst einmal aktiv zu werden? Das gibt spannende Einblicke in die Psychologie von MessebesucherInnen! Zudem ist es eine tolle Erfahrung, einmal »auf der anderen Seite« zu stehen. Am Samstag - Sonntag 12. / 13. könnten wir noch Mithilfe gebrauchen. Sonst ist unsere FÖJlerin, Diandra, alleine auf dem Infostand zum Naturnahen Garten. Gerade die Wochenenden sind interessant und wichtig, weil da auch viele Familien kommen, und die Kinder sich gerne Wildbienennisthilfen basteln. Da ist es natürlich gut, wenn während der Bohrerei noch jemand da ist, um Gespräche mit Interessierten zu führen. Ein Coaching ist natürlich inbegriffen! Und als HelferIn besteht ja auch die Möglichkeit, die übrigen Ausstellungshallen zu besuchen.

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S21 geht uns alle an! - Demo am 05.03.

Das Umweltzentrum ist am Aktionsbündnis »Tübingen gegen S21« beteiligt, dass zur Demo am 05.03. aufruft. Auch vier Wochen vor der Landtagswahl lässt uns das Thema »Stuttgart 21« (S21) nicht los. Während in Stuttgart bei jeder Großdemonstration gegen S21 Zehntausende auf die Straße gehen, ging es in Tübingen diesbezüglich bislang eher beschaulich zu. Das wird sich am nächsten Samstag, 5. März 2011, dem landesweiten »Kein Stuttgart 21« - Tag hoffentlich ändern, wenn das »Tübinger Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21« zum Demonstrationszug durch die Tübinger Altstadt mit anschließender Kundgebung auf dem Markplatz aufruft!

Wir demonstrieren am 5. März 2011

Deshalb:
Samstag, 5. März 2011
13:30 Uhr Treffen am Omnibusbahnhof Tübingen
14:00 Uhr Demozug durch die Tübinger Altstadt, anschließend Kundgebung auf dem Marktplatz
15:00 Uhr landesweiter Schwabenstreich

Hier gibt es das Flugblatt mit allen wichtigen Infos zur Demo.

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Anti-AKW-Kette

Aus der Mitteilung des BUND-Regionalverbands:

»Die Landtagswahlen stehen vor der Tür und es ist höchste Zeit, MitbürgerInnen und LandtagskandidatInnen von der Notwendigkeit einer zukunftsfähigen Umwelt- und Naturschutzpolitik zu überzeugen:

Am Sa, den 12.03. werden Menschen mittels einer ca. 45 km langen Kette vom AKW Neckarwestheim bis nach Stuttgart ihre Meinung zu (veralteten) AKW und Atommüll für Jahrmillionen kundtun. Mitmachen, weitersagen?! - Mehr Infos gibt es auf dieser Internet-Seite. Ebenfalls auf der Internet-Seite unter Anreise/Anreiseregeln wird auch den TeilnehmerInnen aus der Region Neckar-Alb dringend empfohlen, sich mit einem Sonderbus aus Reutlingen oder Tübingen komfortabel zum richtigen Streckenabschnitt bringen zu lassen oder eine Mitfahrgelegenheit zu nutzen.

Details zum Bus ab Tübingen Obf (Omnibusbahnhof am Hbf): Abfahrt um 10.30 Uhr, im Anschluss an die Anti-AKW-Kette gemeinsame Weiterfahrt zur großen Kundgebung nach Stuttgart. Rückreise von Stuttgart nach Tübingen um 17.30 Uhr. Fahrtkosten: 9 Euro (Normalverdiener), 7 Euro (Leute mit wenig Geld), oder den "Solidaritätsbeitrag" um die Busmiete und die Organisation durch das BUND-Büro zu refinanzieren. Kinder/ Jugendliche bis einschließlich 12 Jahre (lange Busfahrt - langer Aktionstag!) fahren kostenfrei mit.

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Umweltauswirkungen des Biosprit

Aus den Reihen des Energieberater-Netzwerks der Agentur für Klimaschutz erreichte uns der folgende Hinweis (vielen Dank!):

Nicht nur, dass der Sprit an den Tankstellen teurer wird, das lesen wir gerade in allen Zeitungen oder erfahren es selber beim Tanken, zu den Umweltauswirkungen des mit Biosprit angereicherten Benzins gibt es jetzt klare Äußerungen vom Umweltinstitut e.V., die Sie auf deren Internet-Seite finden. Dies zeigt einmal mehr, dass alle Versuche, durch technische Finessen zu verhindern, dass wir unsere Gewohnheiten ändern müssen, zum Scheitern verurteilt sind. Der Weg in eine postfossile Zukunft, den wir werden gehen müssen, wird keine Autobahn sein.

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