Infobrief April 2011

Klimatag im Rathaus

Am 30. April veranstaltet die Stadt Tübingen von wieder ihren diesjährigen Klimatag. Die Informationen im Rathaus gibt es von 9 bis 13 Uhr, weitere Stände vor dem Rathaus von 9 bis 18 Uhr. Wir zeigen im Rathaus unsere Ausstellung Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, die diesmal vollständig präsentiert werden kann. Dazu gibt es Informationen zum Einsatz der Materialien und zu Konstruktionsdetails am Bau sowie Beratung zur energetischen Modernisierung.

Zusätzlich gibt es ein Quiz, dessen Fragen den aufmerksamen LeserInnen der Ausstellung sicher keine großen Probleme macht. Als Preise winken Ermäßigungen auf die Ausstellung eines bedarfs-orienierten Energieausweises: 1. Preis: 150 EUR Ermäßigung, 2. Preis 100 EUR Emäßigung, 3. Preis 50 EUR Ermäßigung!

Weitere Stände im Rathaus (9 bis 13 Uhr):

Stände vor dem Rathaus, Marktplatz (9 bis 18 Uhr):

Von 10 bis 17 Uhr auf der Wendeplatte / Haaggasse:

Pedelecs & E-Bikes: Kompetente Beratung und Testradeln

Fahrradfahren mit Rückenwind mit den Firmen:

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Tübinger Frühjahrs-Regionalmarkt

Natürlich sind wir auch wieder auf dem ebenfalls am 30.04. stattfindenden Regionalmarkt vertreten. Von 10 bis 17 Uhr bieten wir wieder unsere besondere Kinderaktion an: Hier können die Kleinen und auch nicht mehr ganz kleinen selbst an der Bohrmaschine eine Nistgelegenheit für Wildbienen herstellen oder aus Rohrmatte ein Bündel Schilfrohre schneiden, in denen ebenfalls die fleißigen Helferinnen im Garten ihre Brutzellen bauen können. Im Gegensatz zu den Honigbienen sind die Wildbienen gar nicht wild. Wird der Nistklotz oder das Rohrbündel am Haus angebracht, lassen sich die Bienen sehr gut beim Eintragen des Blütenstaubs und beim zumörteln der Löcher beobachten. Zusätzlich gibt es jede Menge Informationen über das Leben der Wildbienen und wie man ihnen bei der Suche nach Nahrung und Unterschlupf für ihren Nachwuchs helfen kann.

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Nachlese fdf

Auf der fdf waren unsere Angebote wieder sehr gefragt. Über 200 Interessierte haben sich im Sonderzelt Energie regional für unseren Stand zu den Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen interesiert. In teilweise langen Gesprächen haben sich über 90 Ratsuchende nähere Informationen zu den Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen und ihrem sinnvollen Einsatz bei der Gebäudesanierung geholt.

Am Stand »Naturnaher Garten« war es diesmal das Thema »Blühende Wiese«, das die BesucherInnen angezogen hat. Über 200 haben sich für das Thema interessiert, etwa 150 haben das Gespräch gesucht und sich genauer über die Möglichkeiten informieren lassen, wie eine Wiese so gepflegt werden kann, dass sie für (Wild-)Bienen und Schmetterlinge attraktiv ist, und worauf es ankommt, dass dort nicht nur grüne Wüste ist sondern sich ein buntes reichhaltiges Blütenangebot einstellen kann. Und etliche davon haben sich eine Wildbienen-Nistegelegenheit gekauft, oder (vor allem die Kinder) selbst gebohrt.

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Schutz für Mauersegler - auch bei der Gebäudesanierung möglich!

Meist pünktlich zum 1. Mai treffen bei uns die Mauersegler ein. Dann wissen wir, der Frühling hat begonnen. An ihrem sichelförmigen Flugbild sind sie gut zu erkennen, wenn sie mit großem Geschrei in kleineren oder größeren Gruppen über den Himmel toben.

Der Schutz unserer (und ihrer) Lebensgrundlagen durch die energetische Modernisierung von Gebäuden macht ihnen nun aber dummerweise gleichzeitig das Leben schwer: Nischen und Höhlungen, die ihnen bisher als Nistegelegenheit gedient haben, verschwinden, wenn Fassaden und Dachüberstände Klimaschonend ausgerüstet werden. Dass das nicht sein muss, zeigen gute Beispiele aus Tübingen, bei denen auch auf die Bedürfnisse der flinken Flieger Rücksicht genommen wurde. Wird das gleich bei der Ausführung der Arbeiten berücksichtigt, ist der Aufwand sehr klein, der Effekt aber groß!

Bald gibt es Gelegenheit, die Kartierung der »ornitologische Arbeitsgemeinschaft Tübingen« zu unterstützen und herauszufinden, wo es bisher Nistegelegenheiten für Mauersegler (und Mehlschwalben) gibt.

Hier können Sie sich einen Kartierungsbogen herunter laden, auf dem Sie eigene Beobachtungen zu Nistplätzen eintragen und melden können. Die Idee dahinter ist, diese Meldungen im Baurechtsamt zu sammeln. Dann können Gebäudeeigentümer, die ihr Haus energetisch modernisieren möchten, möglichst früh mit Informationen zu Maßnahmen versorgt werden, wie im Zuge einer solchen Sanierung möglichst die Brutplätze von Mauerseglern und Mehlschwalben erhalten oder neu angelegt werden können.

Die ornitologische Arbeitsgemeinschaft stellt zusätzlich allgemeine Informationen und Bauanleitungen für Mauersegler-Kästen zur Verfügung. Bitte helfen Sie mit, dass die Aktion ein Erfolg wird. Entweder durch das Anbringen oder Einbauen von Nistegelegenheiten bei sanierten Häusern, wo es bisher Mauerseglernistplätze gab, oder durch Beteiligung an der Kartierung, wenn Sie Nistplätze kennen oder jetzt darauf aufmerksam werden.

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Agro-Gentechnik stoppen

Immer wieder versucht die Agro-Industrie uns weis zu machen, dass gentechnisch veränderte Pflanzen einen Beitrag zur Ernährungssicherheit oder Einkommenssicherung darstellen. Ganz sicher stimmt das aber nur für die Produzenten der gentechnisch veränderten Organismen. Die Folgen für die Allgemeinheit sind wirtschaftliche Abhängigkeit von den Monopolisten, verseuchter Bio-Honig und andere Bio-Produkte, vermehrte Kosten für Pestizide und Schädigung von Mikroorganismen dun Insekten. So wird die Entscheidungsfreiheit der KonsumentInnen ausgehebelt. Nicht umsonst wehren sich auch im Ländle die traditionellen Bauernverbände gegen die Agro-Gentechnik. Hiergegen gibt es nun eine Petition. Wir bitten Sie alle, diese Petition mit zu zeichnen, und dem ungehemmten Ausbreiten der Agro-Gentechnik entgegen zu treten.

Hier der Text der Petition:

Der Deutsche Bundestag möge die Bundesregierung damit beauftragen, dafür einzutreten, dass die Europäische Union die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen zum Anbau aussetzt (Anbau-Moratorium), und er möge in Deutschland die gesetzliche Grundlage für den regionalen Ausschluss gentechnisch veränderter Pflanzen aus der Agrarkultur schaffen.

Im Internet finden Sie genauere Infos über die Petition.

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Wussten Sie schon...?

Wussten Sie schon...? Natürlich wussten Sie es schon. Eigentlich mussten es alle schon immer wissen. Aber manche haben es angeblich vorher nicht gewusst, obwohl sie es hätten wissen können. Jetzt auf einmal wissen sie es auch, aber nur wegen dem Tsunami und so. Und das passiert ja bei uns nicht. Und obwohl sie vorher unbedingt drin bleiben wollten, wollen sie nun plötzlich ganz schnell raus. Möglichst schneller als die anderen - jedenfalls für ein paar Tage, oder Monate. Nun solls die Ethik-Kommission richten. Die große Frage wird sein: Richtet sich das Ausstiegsszenario danach, wie wir unseren überbordenden »Wohlstand« wahren können, oder nach den Notwendigkeiten der Risiken und ihrer offensichtlich Übergroßen und unbeherrschbaren Folgen. Es ist die alte Frage: Hoher Lebensstandard oder hohe Lebensqualität. Und: können wir wirklich erwarten, dass wir den Luxus, den wir durch Ausplünderung unseres Planeten und der Menschen in der Dritten Welt zusammen gerafft haben, weiter beibehalten können, wenn wir endlich globale Gerechtigkeit und einen sorgfältigen Umgang mit den Lebensgrundlagen zur Maxime unseres Handelns machen?

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