Infobrief vom Mai 2012

Neue Mähkurse für den Naturnahen Garten

Bunte Wiesen erfreuen nicht nur unser Auge. Sie sind auch eine ideale "Weide" für Wildbienen und Schmetterlinge, die auf das Blütenangebot angewiesen sind. Aber wie oft sieht man noch solche blühenden Wiesen? In der freien Landschaft stehen die Landwirte oft unter dem wirtschaftlichen Druck, ihre Wiesen vor der Blüte zu mähen. Deshalb sind die privaten Gärten und "Gütle" ein wichtiger Bestandteil der Landschaft geworden und können durchaus helfen, die Artenvielfalt zu erhalten.
Mit unseren Kursen zum Mähen mit der Sense zeigen wir einen Weg, wie im Privatgarten oder -grundstück eine bunte Wiese entstehen kann.

Mit der richtigen Technik und dem richtig gepflegten und eingestellten Gerät gelingt das Mähen auch von hohem Gras mühelos - Voraussetzung, dass sich eine Wiese zur Blumenwiese entwickeln kann. Der Kurs beinhaltet jede Menge Informationen über die Wiese, das sichere und mühelose Arbeiten mit der Sense und selbstverständlich auch das Wetzen und Dengeln derselben. Bei einem gemütlichen und reichhaltigen frühstück können sich die Kursteilnehmenden über ihre Erfahrungen austauschen oder einfach noch en gemütliches Schwätzchen halten.

Zur Anmeldung schicken Sie einfach eine Mail an uns. Dann bekommen Sie eine Rückmeldung zur verbindlichen Anmeldung und nach Ihrer Anmeldung die genaueren Hinweise zum Kurs. Wir freuen uns auf Sie!

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Naturnaher Garten auf der fdf

Wie in den vorausgegangenen Jahren haben wir wieder einen Stand auf der fdf zum "Naturnahen Garten" gemacht. Neu war diesmal eine Schminkaktion für Kinder, bei der meine fleißigen Helferinnen alle Hände voll zu tun hatten. Aber auch beim Erklären der Möglichkeiten, den eigenen Garten naturnah zu gestalten, waren sie gefordert, denn die Eltern der Schmink-Kinder wollten natürlich wissen, was sie im garten in dieser Hinsicht tun können. Über 70 Einzelgespräche konnten sie auf diese Weise führen.

Eine interessante Erfahrung war, dass viele schon ein Wildbienen-Häuschen haben, dass also unsere Workshop-Arbeit nicht mehr so gefragt war. Das können wir mit gutem Gewissen auch auf unsere jahrelange Info- und Workshop-Arbeit zurück führen. Schön, wenn man sieht, dass die eigene Arbeit Wirkung zeigt.

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Nachwachsende Dämmstoffe

Im Energiezelt war das Umweltzentrum wieder mit seiner Ausstellung ind Informationen zu den nachwachsenden Dämmstoffen präsent. Über 100 Gespräche habe ich dort geführt und vielen AusstellungsbesucherInnen die Vorteile der nachwachsenden Dämmstoffe nahe bringen können.

Erwartungsgemäß war auch der Vortrag über Schimmel und Lüftung wieder sehr gut besucht. Weniger dagegen hat das Thema "Verschandelt der Klimaschutz unsere Städte?" interessiert. Das mag auch am Titel gelegen haben, der nicht deutlich genug zum Ausdruck gebracht hat, dass es um Vorschläge und Hinweise zu den eigenen Häusern geht. Diesen Vortrag werde ich möglicherweise im UWZ noch ein mal anbieten, da er dazu dient, Widerstände und Vorurteile gegen die energetische Sanierung beiseite zu räumen.

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Treffen der BNE-Initiativen

Unsere Auszeichnung als Institution zur "Bildung für nachhaltige Entwicklung" hat mich neugierig gemacht, was denn die anderen ausgezeichneten Initiativen in der Umgebung tun und welche Personen dahinter stehen. Zudem hatte ich schon ein paar Gedanken zu Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Deshalb habe ich alle ausgezeichneten Projekte in der Umgebung zu einem Treffen eingeladen. Achim Beule, Ministerialdirektor im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport hat sich die Zeit genommen und den Initiativen wertvolle hinweise auf den Weg gegeben.

Im Anschluss an das interne Treffen, beim offiziellen Teil waren auch Kreis- und Stadträtinnen anwesend und stießen mit den BNE-Initiativen auf eine erfolgreiche Arbeit an. Sogar Boris Palmer fand die Zeit für eine kurze Stippvisite.

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Kindergarten-Aktion Hirschau

Im März haben wir eine viertägige Aktion im Kinderhaus "Ein Ort für Kinde" in Hirschau gemacht. Ich hatte ja schon etwas Bammel, ob das auch mit Vier bis Fünfjährigen klappt. Aber die Bedenken waren Grundlos. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgen sie die Erklärungen und schauten die Bilder an. Besonders natürlich waren sie beim Basteln der Wildbienen-Nisthilfen bei der Sache und sägten und bohrten, was das Zeug hielt.

Zum guten Schluss bauten wir gemeinsam noch ein kleines Wildbienen-Häuschen auf dem vom Kinderhaus genutzten Obstbaumgrundstück auf. Frau Steil-Beerlage vom Kinderhaus, die die Aktion bei uns gebucht hatte, hat uns tatkräftig unterstützt und noch allerlei Material für die Nisthilfen und das Häuschen beigeschafft.

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Und noch eine Auszeichnung

Im April fand die offizielle Auszeichnung der Werkstatt N Projekte 2012 statt, an der leider niemand vom Umweltzentrum teilnehmen konnte. Der Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung zeichnet jedes Jahr besonders nachhaltige Projekte aus. Dieses Jahr waren wir mit dem "Infozentrum nachwachsende Dämsmtoffe" mit dabei und bekamen so honoriert, dass wir wieder einmal ein Thema als Vorreiter in die Öffentlichkeit gebracht haben.

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Klimatag 1012

Die vom Nachhaltigkeitsrat ausgezeichnete Ausstellung mit den Materialproben und den Informationsbroschüren dazu haben wir auch wieder auf dem Klimatag präsentiert. Das Interesse an der Beratung zu diesen Baustoffen war riesig. Fast die ganze Zeit war ich im Gespräch mit BesucherInnen im großen Sitzungssaal. Besonders gefreut hat mich, dass auch die Delegation aus Moshi die Ausstellung besuchte und sich ein interessantes Gespräch über traditionelle Baustoffe in Tansania ergab.

Ein Dank hier an Sybille Hartmann, die mir wesentlich beim Aufbau der Ausstellung geholfen hat!

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Naturnaher Garten auf dem Regionalmarkt

Dank unserer freundlichen Helferinnen und Helfer und dem kräftigen Einsatz meiner Tausch-FÖJlerin Eleonore Weber noch am Freitag konnten wir auch wieder unseren Stand zum naturnahen Garten vor dem Rathaus realisieren - und dank dem Entgegenkommen der "Tübingern erleben GmbH".

Viele interessierten sich auch hier für die Möglichkeiten der naturnahen Gartengestaltung und speziell für das spannende Leben der vielen verschiedenen Wildbienen-Arten. Besonderes Interesse fanden unsere Fotos vom Rosenkäfer und seinen Larven, die sich oft im Kompost finden und leider ebenso oft mit Maikäfer-Engerlingen verwechselt und getötet werden. Im Gegensatz zu letzteren fressen sie aber ausschließlich den Mulm des Komposts und sicn deshalb für die Pflanzen im Garten völlig unschädlich!

An dieser Stelle vielen Dank an Katrin Schildmann, Susanne Horn und Tochter Daria, Anika Philipp und Thilo Schäfer für die Standbetreuung!

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"Service Learning" mit der Uni

Am ersten Mai-Wochenende machen wir in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsladen eine Veranstaltung für die Uni. "servce learning" heißt die bei uns noch etwas ungewohnte Lehrform, bei der die Studierenden (in diesem Fall) von Mitgliedern von NRO-Initiativen "unterrichtet" werden und im Gegenzug für diese Institutionen das gelernte in eine praktische Arbeit umsetzen.

Eva Schmincke und ich werden den Part der Lehrenden für die Themen der energetischen Sanierung und der

Bauphysik, speziell das Feuchte - Thema sowie die Berwertung von Baustoffen übernehmen. Die nachwachsenden Dämmstoffe stehen dabei im Mittelpunkt.

Dabei ist nicht nur wichtig, die Inhalte zu transportieren, sondern ganz besonders auch die "Laien - Experten - Kommunikation". Das bedeutet, wir vermitteln , wie diese komplexen Sachverhalte verständlich für Nicht-Fachleute, beispielsweise in der Beratung, erklärt werden können. Denn die Ratsuchenden müssen sich ja selbst ein Bild machen können, bevor sei ihre Entscheidungen in Bezug auf Materialauswahl und Methode treffen. Auch dies ist wieder ein Stück "Bildung für nachhaltige Entwicklung".

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Unsere Jugend-Bildungsarbeit

Ganz in diesem Sinne "beschäftigen" wir auch immer wieder PratktikantInnen. Im März waren es sogar zwei, Sofie Jehle und Marie-Christin Nowak und dazu die BOGY (Berufsorientierung am Gymnasium)- Praktikantin Lydia Hauer. Das war für mich sehr entlastend, weil das gerade in die Zeit der fdf fiel, in der HelferInnen immer willkommen sind, und zudem auch noch das Wildbienenprojekt in Hirschau lief.

Auf der anderen Seite konnten die Praktikantinnen auch interessante Erfahrungen machen und sich thematisch eine Menge aneignen, auch ganz im Sinne der Laien-Experten-Kommunikation. Zusätzlich lernen sie die Zusammenhänge zwischen den ökologischen themen und dem tägliochen Leben kennen und thematisieren. So können wir auch in dieser Hinsicht Bildung für nachhaltige Entwicklung betreiben. Und den Dreien vielen Dank für Ihre Mitarbeit!

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Richtig sanieren - wir zeigen, wie´s geht

Immer, wenn sich die Gelegenheit bietet, veranstalten wir Führungen zu Häusern, die gerade saniert werden. So können Interessierte am Besten sehen, wie diese Arbeiten ausgeführt werden. Und dass oft gar nicht so schrecklich ist, was auf sie zu kommt, wenn sie sich für eine Sanierung der eigenen vier Wände entscheiden. Ein besserer Einblick in die verschiedenen Techniken ermöglicht auch, selber bessere Entscheidungen zu treffen. So wird manchmal auch ein "Innovationsstau" aufgelöst.

Am Sonntag, 20. Mai um 11 Uhr ist es wieder so weit: Das denkmalgeschützte Gebäude "Kirchgasse 7" in Entringen steht zur Besichtigung offen. Die Architektin Verena Klar, die die energetische Sanierung geplant hat, und der Bauherr, Wilhelm Seeger führen die Interesserten sachkundig durch das Gebäude. freundlicherweise wird Frau Klar in diesem Fall auch das Umweltzentrum vertreten, da ich selbst diesen Termin nicht wahrnehmen kann.

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Vorbereitung auf Rio+20

Im Juni jährt sich die Konferenz von Rio zum 20. Mal. Aus diesem Anlass wird die Nachfolgekonferenz "Rio + 20 im Juni ebenfalls wieder in Rio de Janeiro abgehalten.

Um auf diese Veranstaltung hin zuweisen und auch darauf, fass viele der gesteckten Ziele noch in weiter Ferne liegen, hat die Tübinger FIAN-Gruppe (FoodFirst Informations- und Aktions-Netzwerk) zur Koordination eines Infotages aufgerufen. Dieser wird am 16. Juni stattfinden, wir sind mit im Netzwerk und bereiten eine kleine Aktion vor.

FIAN Engagiert sich unter anderem in Aktionen gegen das "land grabbing", bei dem den Bewohnern der Länder in der dritten Welt nicht mehr "nur" die traditionellen Pflanzen per Genpiraterie gestohlen werden, sondern gleich das nutzbare Land für die Nahrungsproduktion abgeknöpft wird.

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