Infobrief Juni 2014

Die Spendengeschichte von Gabi und Bernhard

Wie kommt man dazu, dem Umweltzentrum Tübingen e.V. 2.000 € zu spenden? Lesen Sie die Spendengeschichte von Gabi und Bernhard!

Jeder der Spender unserer Spendenaktion 1x "für immer" hat eine eigene Motivation für seine Zuwendung. Bei den zuletzt hinzugekommenen Spendern – Gabi und Bernhard aus Stuttgart – steht ihr lebenslanges Engagement für den Umweltschutz sowie die besonderen Erinnerungen an ihre Tübinger Zeit im Vordergrund. Aber auch das Umweltzentrum spielte hier eine wichtige Rolle.

Beide sind seit ihrer Jugend umweltengagiert. Als sie in Tübingen wohnten, war Gabi in der Greenpeace-Gruppe und Bernhard beim Bund für Umwelt (BfU). Kennengelernt hatten sie sich bei einem der jährlich stattfindenden Wochenenden des Umweltzentrums, das von den Mitgliedsvereinen zum gemeinsamen Austausch und für Planungen genutzt wurde. Durch die vielen Gemeinsamkeiten verstanden sich die beiden schnell und sind seither ein Paar.

Nach ihrer Tübinger Zeit sind sie mehrmals umgezogen und wohnen jetzt in Stuttgart. An jedem Ort fanden sie schnell Anschluss an die jeweilige Greenpeace-Gruppe und damit an Gleichgesinnte mit spannenden Projekten. Bernhard engagiert sich als AK-Wald-Mitglied bei Greenpeace Stuttgart für den Nationalpark Nordschwarzwald. Mit dem AK Papier zeigt Gabi Schulklassen, wie schön und artenreich Urwälder sind und dass für Schulhefte aus Recyclingpapier keine Bäume gefällt werden müssen.

Als Gabi mal wieder zum Einkaufen nach Tübingen kam, traf sie den früheren Leiter und jetzigen Vorstand des Umweltzentrums Manuel Haus, der ihr u.a. von der Spendenaktion 1x "für immer" erzählte. Kurz darauf zahlte das Öko-Institut Freiburg die 2.000 € an Gabi und Bernhard zurück, die sie dem Institut für den Bau des Sonnenschiffs (ökologischer Neubau des Öko-Instituts) geliehen hatten. Schnell waren sich die beiden einig, dieses Geld an das Umweltzentrum zu spenden.

Auf diesem Wege möchten sie gerne allen Bekannten aus der Tübinger Zeit viele Grüße sagen!

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Erfolgreiche Vortragsreihe zur nachhaltigen Gebäudesanierung mit Tom Schenk

Bei den Vorträgen der derzeit laufenden Vortragsreihe im Umweltzentrum steht die Wohnqualität eines sanierten und gedämmten Gebäudes im Mittelpunkt. Oft werden die Einflüsse auf das physische und psychische Wohlbefinden noch unterschätzt, die von den umgebenden vier Wänden ausgehen. Deshalb dreht sich bei dem Referenten Thomas Schenk als Zimmermeister und Gebäudeenergieberater alles um eine Sanierung, bei der besonderen Wert auf die Materialauswahl gelegt wird nach dem Motto "Saniere durchdacht und wohne gesund". Unter diesem Titel ist auch sein Buch zur Gebäudesanierung erschienen.


Los ging es Ende März mit dem ersten Vortrag unter dem Titel "Macht eine energetische Sanierung an meinem 30 bis 50 Jahre alten Haus überhaupt Sinn?". An Hand eines realen Gebäudes wurde die Vor-Ort-Untersuchung mit anschließender "Diagnose" und dem daraus abgeleiteten Sanierungskonzept vorgestellt.

Der zweite Vortrag zeigte anschaulich die Auswirkungen verschiedener Gebäudedämmmaterialien auf die Wohnqualität auf. Dazu führte Tom Schenk verschiedene Experimente vor, um die Materialeigenschaften verschiedener Dämmstoffe im Feuchte-, Brandfall und bei Lärm vorzustellen.

Gefolgt vom dritten Vortrag mit dem Schwerpunkt, wie eine professionelle Gebäudesanierung zu planen ist und welche Faktoren im Vorfeld einer Sanierung für eine gelingende Umsetzung wichtig sind.


Der letzte Vortrag aus der Reihe findet nun am Dienstag, 01. Juli 2014 um 19 Uhr mit dem Thema "Profiunterstützte Dämmlösungen für Selbstbauer"statt. Dabei werden die unterschiedlichen Dämmlösungen vorgestellt wie Fassaden-, Innenwand-, Dach- und Deckendämmung und auf das zu verwendende Material eingegangen. Auch werden die besonderen Details vorgestellt, die Selbstbauer bei den Dämmvarianten beachten müssen. Der Referent zeigt in seinem Vortrag auf, wie eine fehlerfreie Gebäudedämmung in Eigenleistung realisiert werden kann, so dass am Geld - nicht aber an der Qualität gespart werden kann.


Der Vortrag findet am 01. Juli um 19 Uhr im Umweltzentrum Tübingen, Kronenstr. 4 statt. Der Eintritt ist frei. Bitte Anmeldung unter 07071-51011 oder info@umweltzentrum-tuebingen.de

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Trockensteinmauer für den Garten

Suchen Sie nach frischen Anregungen für Ihren Garten? Unser sommerlicher Tipp: Trockensteinmauern! Trockenmauern machen Ihren Garten naturnaher, denn bestimmte Bienchen, Eidechsen & Co. lieben es dort. Im Sommer können sogar die leuchtenden Blüten des Mauerpfeffers aus den Ritzen der Mauer hervorkommen. Trockenmauern fördern also kurz gesagt die Biodiversität Ihres Gärtchens und bringen abwechslungsreiche Struktur in das Gartenbild.


Und so einfach geht es: Natursteine geschickt aufschichten und in gewünschte Form und Höhe bringen. Auf Mörtel wird bewusst verzichtet, denn die Aufgabe des Mörtels (Haftung) übernimmt die Verspannung (Reibung) der Steine. Als einfachste Variante würde auch schon ein Lesesteinhaufen den erwünschten Wohnraum für die Tiere ermöglichen.
Mit etwas Glück finden sich schon bald folgende Bewohner in Ihrem Garten ein:



Laufkäfer: er versteckt sich tagsüber zwischen den Steinen und wird erst nachts aktiv. Sein Bestand ist gefährdet.
Steinhummeln: die friedlichen Pflanzenbestäuber nisten vorzugsweise in Steinspalten.
Ameisen: sie bauen ihre Nester auch in den Hohlräumen und gehen dort auf Beutefang.
Frösche: suchen sie sich gerne bei Hitze schattige Plätze, auch in Trockenmauern.

Eine Anleitung zur Erstellung einer fachmännisch gefertigten Trockensteinmauer finden Sie unter folgendem Link

Kein eigener Garten?
Falls Sie selbst keinen Garten haben, dann weisen wir auf das von der Stadt Tübingen aufgelegte Programm zu Pflegepatenschaften hin. Ob öffentliche Grünflächen, Pflanzkübel oder Baumscheiben - sie alle brauchen regelmäßige Pflege. Ansprechpartner ist hier Fr. Martina Betaks vom Fachbereich Tiefbau, Straßen und Grün, Tel. 07071 204-2681


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Broschüren im Umweltzentrum erhältlich:

Freizeiten – Erlebnisreisen – Zeltlager 2014
Auch heuer gibt es wieder ein vielfältiges Angebot der Bund Jugend/des Arbeitskreises ökologischer Freizeiten für die Sommerferien. Die Freizeiten richten sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und bieten allesamt neben Spiel und Spaß viel Naturerlebnis, mal mit dem Kajak, dem Rad, Floß oder zu Fuß. Die Reiseziele liegen in Skandinavien, verschiedene Gegenden in Frankreich, aber auch am Bodensee oder Schwäbische Alb und für die Sonnenhungrigen Kroatien, Sardinien und Korsika. Für Kinder gibt es in der weiteren Umgebung Zirkus-, Räuber oder Umweltdetektivwochen.

Alle wichtigen Infos finden sich in der Broschüre oder auch unter: www.ak-freizeiten.de

Das naldo-Freizeit-Netz

In der aktuellen Broschüre wirbt der Naldo mit seinen Ausflugsmöglichkeiten! Neu sind die Rad- Wander-Busse, die täglich von Hechingen zur Burg Hohenzollern und weiter fahren. Oder ist Ihnen nach einer nostalgischen Bahnfahrt mit der Schwäbischen Alb-Bahn -mit bewirtschafteten Treibwagen oder den historischen MAN-Schienenbussen?
Beide pendeln zwischen Ulm, Münsingen und Kleinengstingen und sind mit den Echaz- und Ermstalbussen vernetzt. Anschluss besteht auch zum Biosphärenbus, der von Münsingen aus zum ehemaligen Truppenübungsplatz fährt. Bei den Sonderzügen wie dem 3-Löwen-Takt Radexpress Oberschwaben gilt bis zum 19. Oktober 2014 auf bestimmten Zugstrecken die kostenlose Fahrradmitnahme an Sonn- und Feiertagen.
"Erkunden Sie in Ihrer Freizeit umweltfreundlich mit Bus und Bahn das Naldoland mit seinen einzigartigen Landschaften, vielen Sehenswürdigkeiten und tollen Ausflugsmöglichkeiten. Die Schwäbische Alb, Neckar- und Donautal, die Zollernalb und der Schönbuch sind faszinierende Naturräume mit einer ganz eigenen Tier- und Pflanzenwelt."
In der Broschüre finden Sie aktuelle Fahrpläne, Tarife und Informationen. Das naldo-Freizeit-Netz bringt Sie mit den Rad- Wanderzügen und -bussen noch bis zum 19. Oktober zu Ihrem gewünschten Ausgangsort. Nutzen Sie das Angebot und entdecken Sie für sich die Region neu. Am Umweltzentrum liegt die Naldo-Broschüre aus, gerne können Sie uns besuchen und ein Exemplar mitnehmen. Wir freuen uns auf Sie! Oder unter dem Freizeitportal: www.naldoland.de



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Hinweis auf die Nachhaltigkeitstage am 11. und 12. Juli 2014


Die Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft BW hat dieses Jahr erneut Nachhaltigkeitstage ausgerufen und fordert Akteure in Kommunen, Landkreisen, Unternehmen, Vereinen und Verbänden auf, Ihr nachhaltiges Engagement vorzustellen. Eigene Projekte und Themen sollen der Öffentlichkeit präsentiert werden sowie Raum gegeben werden für neue Anstöße.
Unter dem Motto: "Wir setzen Zeichen!" wurden in ganz Baden-Württemberg Veranstaltungen rund um das Thema Nachhaltigkeit angemeldet und finden sich auf diesem Portal

Viel Spaß beim Entdecken der vielen bunten Angebote! Auch in Tübingen und Umgebung ist einiges los!



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