Infobrief Oktober 2011

Gästebuch

Nun ist es da: Das lang ersehnte Gästebuch auf unserer Homepage. Zwar gilt in Schwaben "Et gschimpft isch gnua globt".

Aber wenn Sie gute Erfahrungen mit dem Umweltzentrum gemacht haben, wenn Ihnen unsere Beratung geholfen hat, wenn Sie die Artikel unseres Infobriefs interessant fanden, dann dürfen Sie uns gerne auch mal durch einen Eintrag loben.

Und Verbesserungsvorschläge können auch für uns nützlich sein (vorausgesetzt, wir können sie finanzieren bzw. haben genug personelle Ressourcen, um sie umzusetzen).

Und einen berechtigten Tadel halten wir auch aus!

P.S.: An dieser Stelle noch mal ein ganz großes DANKE an Sebastian Schlegel, der uns das Gästebuch programmiert und gestaltet hat!

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S21 und die Peripherie

Die Stuttgarter Zeitung ist ja nicht gerade dafür bekannt, die S 21 - GegnerInnen zu unterstützen. Um so interessanter ist ein Artikel der schon am 13. Juli erschienen ist, vom Tagblatt aufgegriffen wurde, aber offenbar in der Region nicht wahrgenommen wurde. Alle starren auf die Leistungsfähigkeit des Hauptbahnhofs. Dass dieser aber auch die umliegenden Regionen bedienen soll, ist offenbar vor lauter Großmannssucht ("Paris - Bratislava" inzwischen als PR-Gag enttarnt) aus dem Blick geraten. Nach den Ergebnissen des Stresstest für Stuttgart 21, so die Information, kommt die "Gute Betriebsqualität" in der Peripherie wegen Anschlussproblemen unter die Räder. Im unterirdischen Bahnhof werden die Haltezeiten für alle S-Bahnen praktisch halbiert. "In den nächsten 10 Jahren" will der Verband Region Stuttgart (VRS) die Fahrplansimulation feinjustieren - na dann viel Glück: In Herrenberg kommt es laut VCD zum Anschluss-GAU, wenn die Simulation Wirklichkeit wird. So kommt die Linie S5 eine Minute später an und fährt wieder eine Minute früher ab. Dann besteht statt eines halbstündlichen nur noch ein stündlicher Anschluss an die Ammertalbahn, was deren Betriebsergebnis erheblich beeinträchtigen würde. Aus obigem wird auch klar, dass sich OB Palmer mit Fug und Recht in der Diskussion um S 21 auf die Seite der Gegner stellt. Wie aber die Landräte der Region die oben aufgezeigten Folgen von S 21 als Verbesserung sehen können, ist schleierhaft. Oder macht Gefolgschaftstreue blind für die eigene Verantwortung für die Region? Und wo bleibt der Aufschrei des Zweckverbandes Ammertalbahn?

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Rückblich Energietage 2011

Wie im Infobrief angekündigt, fanden vom 24.09-29.09.2011 die Energietage Baden-Württemberg statt. Die Eröffnung barg die Überraschung des Tages: OB Boris Palmer, im blauen Jackett, enthüllte das neue Logo von BAUnatour, einer Aktion der "Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe". Jetzt macht auch diese Kampagne "blau".

Schon seit dem letzten Frühjahr haben wir uns bemüht, die Infobox von BAUnatour nach Tübingen holen.

Mit großem organisatorischem Einsatz ist uns dies nun gelungen und zusammen mit der Agentur für Klimaschutz haben wir die sechs Tage mit Vorträgen und Informationen gespickt. Dies passte hervorragend zu unserem neuen Schwerpunkt, unserem Infozentrum für nachwachsende Dämmstoffe. Nach wie vor haben diese Materialien noch einen sehr geringen Marktanteil, obwohl sie unbestreitbare bauphysikalische Vorteile gegenüber den synthetischen Dämmstoffen haben. Deshalb war uns auch wichtig, dass wir regionalen Betrieben dieser Sparte gleichzeitig auch ein Forum bieten konnten.

Und der Umweltminister war auch da.

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Markt der Vereine

Um den neu zugezogenen Bürgerinnen und Bürgern Tübingens die Orientierung in der vielfältigen Landschaft der Vereine zu erleichtern, organisiert das BüroAktiv jedes Jahr den Markt der Vereine. Dieses Jahr findet er am Samstag den 29.10., wiederum im Foyer des Landestheaters statt.

Der Markt wird um 17:00 Uhr mit einer Theateraufführung im LTT beginnen. Um 18:30 Uhr wird OB Boris Palmer die Veranstaltung eröffnen, auf der sich ein Großteil de Tübinger Vereine, so auch wir präsentieren.

Für Neubürgerinnen und Neubürger haben wir wieder einen Gutschein für eine unserer Broschüren zum naturnahen Garten bzw. zur Haussanierung oder zur kostenlosen Ausleihe von Büchern aus unserer Leihbücherei.

Der Markt endet gegen 20:30 Uhr.

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Infotag im Landratsamt

Immer noch kennen viele nicht das Freiwillige Ökologische Jahr. Um insbesondere junge Menschen damit vertraut zu machen, haben wir uns beim SchülerInformationstag des Landratsamts eingeklinkt und machen dort einen Infotisch zusammen mit Hartmann Energietechnik, die auch zwei FÖJ-Stellen betreuen. Am 13. Oktober haben Schülerinnen und Schüler von 13 bis 18 Uhr die Möglichkeit, im Gespräch mit den Teilnehmenden des FÖJ zu hören, was es da alles zu lernen und zu erfahren gibt.

Unsere vorige Teilnehmerin, Diandra Jurtz, hat sich extra für diesen Nachmittag von ihrer Arbeitsstelle frei geben lassen, um bei einer Gesprächsrunde über ihre Erfahrungen zu berichten.

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Eneregieszenario 2030 in der Region Neckar-Alb

Am Dienstag, 25. 10. 20 Uhr stellt Klaus Fink, Mitbegründer des Vereins Sonnenenergie Necksr-Alb, im Saal des d.a.i.in der Karlstraße 3 in Tübingenein Szenario vor, wie die Energieversorgung in der Region Neckar-Alb 2030 aussehen könnte. Das Ergebnis: es gibt genug erneuerbare Energie, um die Region zu 100% damit zu versorgen!

Der Vortrag wird vom offenen Arbeitskreis Energie bei den Grünen und dem AK Energie der SPD, zusammen mit dem Verein Sonnenenergie Neckar-Alb, dem Umwletzentrum und der BI Stillegung aller Atomanlagen organisiert.

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wussten sie schon...

409 Milliarden US-Dollar weltweit haben Regierungen im vergangenen Jahr ausgegeben, um damit die Preise für Öl und Kohle künstlich niedrig zu halten. Das gab gestern die Internationale Energieagentur IEA in Paris bekannt.

45 bis 75 Milliarden davon entfallen auf die Industrieländer der OECD, berichtet die taz. Die IEA fordert, statt dessen besser ärmere Familienverhältnisse zu unterstützen. Etwa 1 Milliarden Menschen weltweit hätten noch keinen Stromanschluss. Zudem werde durch die Verschiebung von den Subventionen für die Energieträger zur Unterstützung der armen Familien der sparsame Umgang mit Energie gefördert, was die globalen Treibhausgasen um 6% reduzieren könnte.

Dabei spricht die IEA absichtlich von "Unterstützung" nicht von "Subventionierung", da die Regierungen diese Bevorzugungen meist auf Umwegen bewerkstelligen, um solchen Vorwürfen auszuweichen. In Deutschland zahlen Industriezweige mit hohem Energieverbrauch, wie z. B. die Aluminiumindustrie nach wie vor keine Ökosteuer, obwohl gerade sie zum sparsamen Umgang gedrängt werden sollten, bzw. den KundInnen klar gemacht werden muss, welche Folgen der Einsatz dieser Techniken auf unseren Geldbeutel und unseren Ressourcenverbrauch hat.

Hier der Link zum Selber- und Weiterlesen:

http://www.taz.de/Die-welt-subventioniert-öl-und-Kohle/!79326/

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