Infobrief November 2011

Ausgezeichnet!

Wir werden UNESCO-Dekade-Institution!

Wir haben es geschafft!

Im Zuge der Erneuerung unserer Internet-Seiten haben wir herausgearbeitet, was das Umweltzentrum eigentlich schon seit langem macht: Die Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Das bedeutet nichts anderes, als dass wir in unseren Bildungs- und Information-Aktionen nicht bei der bloßen Betrachtung der uns umgebenden Natur stehen blieben, sondern, wie auch schon im Agenda-Prozess, das menschliche Wirtschaften, die soziale Gerechtigkeit und die Solidarität mit den Menschen in der dritten Welt hervorheben.

Es bedeutet auch, dass die Bildungsangebote so konzipiert sind, dass die Teilnehmenden lernen, die folgen ihres Handelns auf die umgebende Natur, aber auch auf ihre Mitmenschen zu durchschauen, Mitgefühl zu entwickeln und ihr Handeln danach auszurichten.

Und es bedeutet, dass sie dadurch in die Lage versetzt werden, sich aktiv an der Gestaltung des Gemeinwesens zu beteiligen.

Diesen Ansatz verfolgen wir schon lange. Allerdings war uns vielleicht nicht so bewusst, dass dies seit einiger Zeit Bildung für nachahltige Entwicklung genannt wird. Aber nun haben sich unsere Mühen bei der Bewerbung gelohnt: Am 28. November können wir die Auszeichnung entgegen nehmen und sind damit offizielle UNESCO- Dekade-Institution!

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JA zur Volksabstimmung!

Landauf landab werben Landräte und Bürgermeister für Stuttgart 21. Das Projekt soll das Land voran bringen. Wo aber ist "voran"?
Die Reisenden aus dem Zollernalb-Kreis und aus Sigmaringen können derzeit noch mit direkten Zügen nach Stuttgart fahren. Mit S 21 wird das nicht mehr möglich sein: Die Strecke ist bis Tübingen nicht elektrifiziert, aber in den Tiefbahnhof können Dieselloks nicht einfahren. Also: Umsteigen in Tübingen. Alle, die mit dem Zug fahren, wissen, was das heißt: Da nimmt die Reiselust merklich ab. Hat man noch Gepäck dabei, wird man vielleicht doch lieber ins Auto sitzen. Werden deshalb gerade jetzt die Forderungen nach kreuzungsfeier Durchfahrt auf der B 27 durch Tübingen laut? S 21 bringt bekanntermaßen große Probleme beim S-Bahnverkenr mit sich. Die Folge: Die Ammertalbahn wird mit S 21 nur noch einen stündlichen Anschluss nach Stuttgart haben (wir berichteten)

Nach Aussagen von Matthias Lieb, des Landesvorsitzenden des Verkehrsclubs Deutschland (VCD)wird es auch in Schorndorf Anschlussengpässe an die Wieslauftal-Bahn geben.

Dazu kommen die “Kannibalisierungsefekte”: Andere, wichtigere und bahnkundenfreundlichere Verbesserungen werden voraussichtlich nicht mehr bzw. nicht so schnell realisiert werdenkönnen, wie das - ach aus Gründen des Klima- und Ressourcenschutzes - notwendig wäre.

Wie können da die oben Genannten über S 21 in solche Euphorie ausbrechen? Wollen die alle mit dem Auto nach Stuttgart und dann mit dem Zug nach Bratislava?

Die jetzt von den S21 BefürworterInnen erhobene Forderung, die Bahn möge möglichst schnell die Strecken in der Peripherie elektrifizieren, dürfte wohl auf Grund fehlender Finanzmittel in Zukunft ins Leere gehen. Zeichnet sich doch jetzt schon ab, dass wichtige andere Vorhaben nicht realisiert können.

Wenn Sie sich auch über die finanziellen Machenschaften der Bahn und der Stadt Stuttgart informieren möchten (die vielleicht der Hauptgrund für S 21 und die verbissene Befürworterschaft sind), können Sie hier die Sonderausgabe von einundzwanzig, der eigenständigen Monatszeitung aus Stuttgart als pdf lesen.

und hier gibt es weitere Einzelheiten zu diesem Thema:

Zur Filstalbahn

Zur Gäubahn

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Kommt nach dem Dämmen der Schimmel?

Das ist oft die erste Frage, wenn das Thema Gebäudedämmung angeschnitten wird.
Erstickt nicht das Haus unter den Dämmplatten, wenn alles dicht gemacht wird?
Muss die Wand nicht atmen können?
Ist die "freie Lüftung" nicht viel besser fürs Haus und die Gesundheit als eine "Zwangslüftung"?
Müssen wir überhaupt dämmen? Mit den erneuerbaren Energien machen wir doch schon Klimaschutz!
Und ist das alles nicht zu teuer? Wenn auch Sie diese Fragen interessieren, dann sind Sie richtig in unserem vhs-Kurs am 22.11.2011 von 16 bis 18 Uhr im Umweltzentrum in der Kronenstraße 4. Beim Vortrag und der Führung durch das Haus erfahren und sehen Sie vieles zum Thema Schimmelvermeidung und was die Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen damit zu tun haben.

Hier können Sie sich anmelden

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Klimaschutz konkret

Wie Klimaschutz konkret gehen kann, darüber diskutieren und arbeiten der Energie-Arbeitskreis der SPD Tübingen und der offene Arbeitskreis Energie bei den Grünen gemeinsam schon eine ganze Weile, in letzter Zeit mit einer interessanten Vortragsreihe.

Im nächsten Vortrag der derzeitigen Reihe, die wir mit unterstützen, wird MD Helmfried Meinel vom Umweltministerium am Dienstag, 15.11.2011 um 19:30 im Gemeindehaus Lamm am Markt 7 das Thema "Klimaschutz konkret - Wie geht es weiter in Baden-Württemberg" darlegen.

Eingeladen wurden auch energiepolitisch relevante AketurInnen der Region. Es verspricht daher, eine interessante Diskussion zu werden.

die vollständige Einladung und mehr zum Thema zud zum Referenten lesen Sie im Einladungsblatt

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Der Garten im Herbst

Der naturnahe Garten hat es gerne, wenn die BesitzerInnen nicht zu arbeitsam sind. Bleiben die Stauden stehen, bieten sie mit ihren Samenständen Futter für Vögel und mit ihren Blättern und Stängeln Unterschlupf für Insekten. Wenn sie die Stauden dennoch schneiden, können Sie sie im Freien gebündelt aufhängen. Vögel und Insekten können sie auch so als Futter und Überwinterungsmöglichkeit nutzen.

Die überwinternden Insekten können einerseits den Vögeln als willkommenes Winterfutter dienen. Andererseits finden sich darunter viele Nützlinge, wie Marienkäfer, Florfliegen oder Ohrwürmer, die Sie im kommenden Frühjahr bei der Blattlausvertilgung unterstützen.

So sparen Sie sich auch den Einsatz von Bekämpfungsmitteln, die oft mehr Schaden bei anderen Tieren anrichten, als sie wirklich nützen. Bei Blattläusen ist immer noch das Wirkungsvollste eine mechanische Säuberung der befallenen Pflanzenteile mit einem trockenen Pinsel.

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Wussten Sie schon...? UNO, Weltbank und OECD fordern Stopp von Biosprit

Die G20-Länder haben bei 10 UN-Organisationen eine Studie zur Unsicherheit der Ernährungsmärkte in Auftrag gegeben. Zu diesen gehören das Welternährungsprogramm (WFP) und die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der Vereinten Nationen, die Weltbank, die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Europa (OECD) sowie sechs weitere internationale Institutionen.

Die Studie kommt zum Schluss, dass die Erzeugung von Biosprit eine der wesentlichen Ursachen für diese Unsicherheiten darstellt. In ihrer "6. Empfehlung" schreiben die Autoren wörtlich, die Regierungen der G20-Länder sollten „in ihren nationalen Richtlinien die Bestimmungen streichen, die die Produktion und den Verbrauch von Biosprit subventionieren oder vorschreiben". Also endlich Schluss machen mit E10 und ähnlichem!

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