Infobrief November 2012


Festigung der Kooperation mit der Schülerfirma harvit

Das Umweltzentrum Tübingen hat weitere Aktionen im Rahmen der neuen Kooperation mit der Schülerfirma harvit organisiert. Am 23.10.2012 führten wir im Werkraum des Paul-Klee-Gymnasiums in Rottenburg einen Wildbienenworkshop durch. Dabei wurden den Schülern die dafür notwendigen Kompetenzen und das nötige Wissen vermittelt, um solche Aktionen selbst durchzuführen und es wurde ihnen auch vermittelt, dieses neu erlernte Wissen weiterzugeben.

Aber auch wir konnten durch diese Kooperation neues Wissen erwerben, denn wir durften an einem Kurs zur ökologischen Heckenpflege teilnehmen, wo Prof. Stefan Ruge von der HFR Rottenburg referierte.

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Die Preisverleihung des B.A.U.M.-Preises in Köln


Wie schon einmal im Infobrief erwähnt (siehe September), hat das Umweltzentrum den zweiten Platz des Wettbewerbs Büro & Umwelt in seiner Kategorie belegt. Die Preisverleihung fand nun am 24. Oktober in Köln statt, wo die 60 Teilnehmer der 4 Kategorien aufeinander trafen.

Zum ersten Mal fand die Preisverleihungsveranstaltung im Rahmen des Sustainability Day statt. Dieser ist eine gemeinsam mit der Koelnmesse organisierten Fachtagung zum Thema "Nachhaltigkeit im Büro" auf der Internationalen Leitmesse für Office & Object (ORGATEC).

Neben dem Umweltzentrum, welches in seiner Kategorie "Behörden, Verwaltungen und andere Einrichtungen/Institutionen" Erfolg hatte, kamen auch Unternehmen verschiedener Größenordnungen zu einer Auszeichnung. Die Erstplatzierten waren Canon, Studiosus Reisen München, Peter Müller - Büro für Versicherungs- und Finanzdienstleistungen, sowie "Mensch im Projekt" als eine Institution.

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Markt der Vereine zur NeubürgerInnen-Begrüßung im LTT

Am 10. November ab 18:30 Uhr im LTT werden die neu zugezogenen Tübinger BürgerInnen begrüßt. Neben anderen zahlreichen Vereinen wird auch das Umweltzentrum beim Markt der Vereine zur NeubürgerInnen-Begrüßung vertreten sein. Dieser wird um 18:30 Uhr mit einem Grußwort von Boris Palmer eingeleitet, bevor der Markt selbst zwischen 18.45 und 20.30 Uhr stattfindet.

Dort versammeln sich die Vereine und präsentieren ihre vielfältigen Aktivitäten, sodass die BesucherInnen sich über deren Arbeit informieren, Kontakte knüpfen und vielleicht auch Möglichkeiten sich zu engagieren finden können. Dabei sind Vereine aus dem sozialen, ökologischen, sowie dem kulturellen Bereich anwesend. Es wird auch eine Tombola zugunsten des Tübinger Kinderschutzbundes stattfinden, wo Gutscheine und Sachspenden zu gewinnen sind. Auch am Tisch des Umweltzentrums verteilen wir spezielle Gutscheine f ür einige unserer Leistungen (kostenlose Buchausleihe und Themen-Broschüren).

Das Umweltzentrum freut sich über interessierte Menschen und zeigt gerne, wofür es steht, was es erarbeitet hat und was zukünftig geplant ist.

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Regionaler Workshop zu Bürgerenergieanlagen und Windkraftnutzung

(Aus einer Mitteilung des AgendaBüros der LUBW)

Am 23. November 2012 in Tübingen wird im Haus der Stadtwerke Tübingen ein regionaler Workshop zu Bürgerenergieanlagen stattfinden, zu dem das AgendaBüro einladen möchte. Es werden Grundlagen zu Bürgerenergieanlagen und zu Energiegenossenschaften vermittelt, sowie regionale Praxisbeispiele vorgestellt.

Weitere Informationen, sowie ein Programm können Sie folgendem Merkblatt entnehmen.

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ADFC Fahrradlicht-Check

Hier eine Meldung vom ADFC, die bei uns eingetroffen ist:

Funktioniert Ihr Licht am Rad? In der dunklen, feuchten Jahreszeit ist die Fahrradbeleuchtung lebenswichtig - aber oft unzuverlässig oder gar defekt. Am Samstag 10. November von 10 bis 14 Uhr berät der Fahrradclub ADFC auf dem Holzmarkt zu Problemen mit der Beleuchtungsanlage Ihres Fahrrades.

Kleine Defekte werden gegen Materialkostenerstattung direkt vor Ort behoben. Kontakt: tuebingen@adfc-bw.de

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More than honey - Filmvorführung und anschließende Diskussion im Kino Atelier

Das weltweite Bienensterben ist besorgniserregend und bringt die Nahrungsversorgung der Menschheit in große Not.

Der Film "More than honey" vom Regisseur Markus Imhoof befasst sich mit den Gefahren des Bienensterbens und zeigt in faszinierenden Bildern das Leben der Honigbienen unter verschiedenen Bedingungen von der Familienimkerei bis hin zu industrialisierten Honigfarmen.

Am 11.11.2012 wird dieser Film im Kino Atelier um 18:30 Uhr aufgeführt. Danach besteht die Möglichkeit an einem Filmgespräch teilzunehmen, wo unter anderem Thomas Radetzki von Mellifera e.V., Mario Beisswenger vom Bezirksimkerverein Tübingen und Chris Kühn, der Landesvorsitzende der Grünen, vertreten sind.

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Gegenmeldung zum Thema Nachtspeicheröfen

Im September haben wir den in politischen Kreisen kursierenden Irrglauben, mit Nachtspeicheröfen ließe sich Energie, besonders aus erneuerbaren Energien, speichern, ausreichend dargestellt. (Sondermeldung im Infobrief September

Anscheinend ist die Erkenntnis, dass dies ein Trugschluss ist, der es sogar in die Leserbriefspalten des Tagblatts geschafft hat, auch dort angelangt: Der Gebäude-Energieberater meldet, dass im Rahmen der EnEV (Energieeinsparverordnung) nun doch eine Außerbetriebnahme-Regelung für Nachtspeicheröfen durchgesetzt wird.

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"Unheilige Allianz"

Anlässlich des Welternährungstages am 16.10.2012 veröffentlichte die taz einen Artikel "Unheilige Allianz". Dieser befasst sich mit der menschenrechtsverletzenden Allianz der G-8-Staaten, welche unter dem moralischen Deckmantel, gegen den Welthunger ankämpfen zu wollen, agiert.

Die G-8-Staaten sehen in ihrer Initiative "Neue Allianz für Ernährungssicherung" eine Strategie, den Hunger der Welt zu bekämpfen. Dabei gehen sie von der durchaus kontrovers zu diskutierenden Annahme aus, es müsste einen Anstieg der Lebensmittelproduktion geben, um dagegen anzugehen.

Die Allianz hat das Ziel, die "Verteilung von frei verfügbarem und nicht verbessertem Saatgut systematisch zu beenden". Zudem sollen Regeln zu den Eigentumsrechten an Saatgut so erarbeitet werden, dass sie Privatinvestitionen in der Saatgutproduktion fördern. Dies bedeutet, dass Landwirte keine Samen mehr verwenden können, für die sie bisher keine Lizenzgebühren zahlen mussten - stattdessen sind sie darauf angewiesen, ihre Samen bei Monsanto etc. zu beziehen, was sehr kostspielig ist.

Es wird nicht gewährleistet, dass der Hunger bekämpft wird - stattdessen werden die Kleinbauern in den Ruin getrieben, welche allerdings 80% der weltweit Hungernden ausmachen. Zusätzlich fördern die Konzerne ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen und öffnen die Türen für landgrabbing.

Die G-8-Allianz möchte ebenfalls durchsetzen, dass in Afrika kein kostenloses Saatgut mehr an Bauern verteilt wird und dass zum Beispiel in Tansania die Zeiten für die Zulassung von Pestiziden aus dem Ausland verkürzt werden. Kurzum erhöht die Allianz die Privatinvestitionen in die Landwirtschaft Afrikas, wobei dies im Interesse der transnationalen Agribusiness- und Ernährungskonzerne, die auch mit am Tisch sitzen, liegt.

Diese Präsenz und Einflussnahme der Konzerne ist menschenrechtsverletzend - zwar handeln sie nach dem scheinbar ethischen Ziel, den Hunger bekämpfen zu wollen, allerdings verursacht tatsächlich das Agrobusiness selbst langfristigen Hunger in Afrika.

Auch die Bundesregierung unterstützt diese Vorhaben mit dem Gedanken, man müsse die Lebensmittelproduktion in Afrika steigern, wofür Privatinvestitionen unverzichtbar wären. Dabei wird oft vergessen, dass keine Produktionssteigerung mehr nötig ist - weltweit wäre genug Nahrung für alle Menschen vorhanden, wenn es kein Verteilungsproblem gäbe. Aus diesem Trugschluss und den wirtschaftlichen Interessen entstand wohl auch die Allianz.

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