Unsere Angebote zur Bildung für nachhaltige Entwicklung:

Aluminiumsammlung

Nach wie vor sammeln wir hier im Umweltzentrum Alt-Aluminium. Ihre gesammelten und gesäuberten Aluabfälle können Sie bei uns während unseren Öffnungszeiten abgeben. Wir leiten das Aluminium weiter an die Menschen der Gebrauchtwarenbörse Retour von der BruderhausDiakonie, die das Aluminium sortieren, pressen und verkaufen. Der Erlös steht dem Projekt der BruderhausDiakonie zur Verfügung.
Durch das Aluminiumrecycling wird die Energie, die zur Herstellung benötigt werden würde, gespart. Aber obwohl viel Aluminium recycelt wird, nimmt der allgemeine Aluminiumverbrauch ständig zu. Versuchen Sie deshalb Aluminium so gut es geht zu vermeiden, denn die Herstellung ist sehr energieaufwändig. Für ein Kilogramm Roh-Aluminium werden 13 bis 15 kWh benötigt. Bei der Stromerzeugung für ein Kilogramm Roh-Aluminium wiederum werden 8,4kg CO2 in die Atmosphäre freigesetzt. Außerdem entstehen bei der Herstellung von Aluminium alkalischer Rotschlamm und große Brachflächen durch den benötigten Bauxitabbau. Lesen Sie mehr im Artikel des Klimabündnisses.
Wir fordern Sie daher auf, Aluminium zu vermeiden, indem Sie zum Beispiel Mehrwegflaschen anstatt Getränkedosen Kaufen. Benutzen Sie Plastikboxen statt Alufolie! Kaufen Sie ihren Jogurt in Zukunft in Gläsern statt in Plastikbechern!

Alt-CD-Sammlung

Im Zusammenhang mit dem CD-Recycling-Projekt der Abfallwirtschaft Tübingen sammeln wir im Umweltzentrum auch alte CDs. Die Datenträger bestehen aus sehr hochwertigem Kunststoff (Polycarbonat). Dieser kann nach Abtrennen der Metallfolie sortenrein gut wiederverwendet werden, zum Beispiel in der Medizintechnik, Automobil- und Computerindustrie. Sie können Ihre alten CDs während unseren Öffnungszeiten im Umweltzentrum abgeben.

Handysammlung

Allein in Deutschland liegen 104 Millionen Alt-Handys unbenutzt in der Schublade. Dabei sind sie wahre Schatzkisten: Rohstoffe wie Gold, Kupfer oder Coltan sind ein kostbares Gut und nicht unbegrenzt verfügbar. Um diese wieder nutzbar zu machen, können Sie Ihr altes Handy bei uns im Umweltzentrum abgeben. Wir leiten es an das Deutsche Institut für ärztliche Mission e. V. (Difäm) weiter.

Noch besser als eine sinnvolle Entsorgung ist es jedoch, sein Handy so lange wie möglich zu benutzen und auf ständig neu auf den Markt gebrachte Modelle zu verzichten. Neben der Umwelt in den Ländern mit Rohstoffvorkommen tut man so auch der dort lebenden Bevölkerung etwas Gutes: "Die Menschen, die die Rohstoffe für unsere Handys fördern, schuften und leiden unter härtesten Bedingungen", stellt Peter Friedrich, Schirmherr der Handyaktion von Difäm, fest. Außerdem leben sie zum Beispiel in der DR Kongo im Bürgerkrieg, der sich auch aus dem Handel mit diesen Rohstoffen finanziert.
All das sind gute Gründe dafür, unnötige Neuanschaffungen zu vermeiden.