Unsere Motivation

Das Umweltzentrum ist auf Grund seiner bekannten Kompetenz eine wichtige Anlaufstelle für Fragen rund um die energetische Modernisierung.

Die energetische Modernisierung unseres Hauses stand von Anfang an unter drei Zielen, die gemeinsam verfolgt werden sollten:

1. Ressourcenschonung durch

2. Unterstützung der ökonomischen Situation des Handwerks in der Region durch

3. Sicherung von Wohnraum auch für sozial schlechter gestellte Personen durch

Didaktik im Umweltzentrum

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Unsere Beratung sowohl für Fachleute als auch für die Privatpersonen zielt stets darauf, die oben genannten Zusammenhänge zu verdeutlichen. Daher haben wir im Kreise der Energieberater im Landkreis schon Informationsveranstaltungen zum Thema "Peak Oil" aber auch zum Artenschutz bei der Sanierung durchgeführt.

Bei der Beratung der Privatpersonen zielen wir stets auch darauf ab, die ökonomische Situation im Blick zu behalten und deutlich zu machen, dass Zukunftsfähigkeit nur erreichbar ist, wenn es gelingt, größere Schritte bei der Schonung der Ressourcen zu tun.

Wissensvermittlung zwischen drei Polen

Die Sanierung im historischen Bestand bewegt sich zwischen den Polen Energieeffizienz, Finanzierbarkeit und Konservierung des historischen Bildes.

Unser Ziel war und ist es, die verscheidenen Akteure zu ermutigen, die Anliegen der jeweils anderen Seite ernst zu nehmen mit dem Ziel, auch die Perspektiven wechseln zu können. Hierzu haben wir eine Symposiums-Reihe mit dem Titel "Zukunftsfähige Sanierung historischer Alltagsgebäude"aufgelegt. In den Veranstaltungen schaffen wir ein Gesprächsumfeld, in dem die Akteure ihre Positionen nicht verteidigen müssen, sondern sie konstruktiv einbringen und damit der "Gegenseite" Gelegenenheit zum Lernen und zum Perspektivenwechsel geben. Damit sind die Teilnehmenden aber auch gefordert, die Positionen der jeweils anderen ernst zu nehmen.

Aus den Ergebnissen werden zunehmend Standards entstehen, die sich an guten Beispielen und guter Praxis orientieren und die Verfahren der energetischen Modernisierung im historischen Bestend erleichtern.

Durch diese "bottom up" - Prozesse wird die Teilhabe der direkt Involvierten - der PlanerInnen, HandwerkerInnen und EigentümerInnen ebenso wie der SachbearbeiterInnen in den Behörden - gestärkt und auf allen Ebenen Verständnis für die verschiedenen Belange entwickelt.