Angebote für Schulen

Wir bieten verschiedene Angebote für Schulen an wie etwa Workshops zu verschiedenen Umweltthemen. Diese sind von uns nicht festgelegt, jedoch haben wir bestimmte Themen (z.B. Streuobst, Parlament der Dinge), die wir gut abdecken können. Sie als Schule/Lehrkraft können sich dementsprechend gerne mit Anfragen zu Workshops zu einem Umweltthema Ihrer Wahl bei uns melden und wir schauen gemeinsam in welcher Form und welchem Umfang sich dies durchführen lässt.

Klimawerkstatt

Unter dem Motto „Tübingen macht blau“ laufen im Jahr circa zehn größere Veranstaltungen. In diesem Zusammenhang organisiert die Stadtverwaltung das Umweltbildungsprojekt „Klimawerkstatt“ mit über 200 Schülerinnen und Schülern. Ziel der Klimawerkstätten ist es die SuS zu motivieren einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und das Thema ins Gespräch zu bringen. Die SuS sollen in den Werkstätten erarbeiten, welchen Beitrag sie zum Klimaschutz beitragen können.

Das Umweltzentrum bietet in diesem Zusammenhang regelmäßig eine Werkstatt zu einem wechselnden Umweltthemen (z.B. Streuobst, Parlament der Dinge) an.

Das Parlament der Dinge: Klimawerkstatt an der Geschwister-Scholl-Schule Tübingen

Flipchart der GSS Tübingen. Foto: Vanessa Weihgold

Seit 14 Jahren führt die Stadt Tübingen an der Geschwister-Scholl-Schule in Tübingen eine Klimawerkstatt durch. Dafür werden Akteur*innen aus der Region eingeladen, mit den Schüler*innen Workshops durchzuführen. Vanessa Weihgold, BNE-Bildungsreferentin am Umweltzentrum, hat in diesem Zusammenhang ein Parlament der Dinge angeboten. Die Idee geht zurück auf den französischen Soziologen Bruno Latour, der Dinge, wie das Wasser, die Technologie oder zukünftige Generationen in unsere Parlamente integrieren wollte, damit Entscheidungen weniger auf die Menschen zentriert getroffen werden. Das Angebot fand am 30.6. mit den Gymnasialschüler*innen und am 9.7. mit den Gemeinschaftsschüler*innen statt. In Gruppenarbeit haben sich die Teilnehmenden mit ihrer Rolle (z.B. Wasser, Luft, Generation 2060) auseinandergesetzt und eine Rede für die Parlamentssitzung vorbereitet. Darin haben sie aus der Perspektive ihrer Rolle Forderungen gestellt. Gemeinsam haben wir dann die Liste der Forderungen diskutiert und erarbeitet, worüber wir uns einig sind und was kontrovers ist. Zm Abschluss haben wir uns auf einen Tipp geeinigt, auf den wir selbst Einfluss haben (mehr Fahrrad fahren und gesunde Ernährung).

Die Schüler*innen haben diesen Top Tipp zum Abschluss der Veranstaltung im Hörsaal der Schule ihren Mitschüler*innen und Vertreter*innen der Stadtverwaltung präsentiert. Am 9.7. war auch Boris Palmer zugegen und ist mit den Teilnehmenden der Workshops ins Gespräch gegangen.