Flächenverbrauch

In Deutschland werden jeden Tag für Siedlungs- und Verkehrsflächen 69 Hektar Land verbraucht, das sind ca. 100 Fußballfelder.

Die Versiegelung bewirkt, dass die Flächen

  • ihre natürliche Bodenfruchtbarkeit verlieren
  • nicht mehr für Land- und Forstwirtschaft genutzt werden können
  • keine Fähigkeit mehr zur Regulierung des Mikroklimas haben
  • keinen Beitrag zur Milderung der Überhitzung in Städten leisten können

Zusätzlich sinkt auch die Artenvielfalt, da die Landschaften zerschnitten und Lebensräume kleiner werden.

Foto: lichtkunst-73, pixelio.de

Die Bundesregierung will durch verschiedenste Ansätze wie beispielsweise den Handel mit Flächenzertifikaten oder dem Flächenrecycling den Verbrauch senken (Quelle UBA).

Aber auch regionale Gruppen entwickeln Konzepte um dem Anstieg des Flächenverbrauchs entgegenzuwirken.

Die Initiativen „Essbare Stadt“  und der „Klimagarten“ in Tübingen zeigen Modelle wie eine zukunftsfähige regenerative Stadt aussehen könnte. 

Das „Bürgerprojekt Zukunft Tübingen – neu denken und anders handeln“ stellte sich am 10. Oktober 2018 der Öffentlichkeit vor. Das Ziel ist ein gemeinsamer Diskurs in der Tübinger Bürgerschaft. Dabei sollen Alternativen zum herrschenden Zwang der weiteren Vereinnahmung von Landwirtschafts- und Naturflächen durch Wohnen, Gewerbe, Universität und Verkehr gesucht und in kommunales Handeln überführt werden.

Auch Sie können helfen Flächen zu sparen, indem Sie ihren eigenen Nutzgarten anlegen. Weitere Informationen dazu und auch zu dem  Steinenberg-Projekt finden Sie bei uns im Umweltzentrum.